27.02.2008, Wien
Bilanz 2007
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Henkel CEE schaffte den Sprung über die 2-Milliarden-Euro-Umsatzhürde
Wien - Fast 44 Prozent des Umsatzes der Henkel CEE entfielen 2007 auf den Unternehmensbereich Wasch-/Reinigungsmittel, etwa 43 Prozent auf Adhesives Technologies (Klebstoff-Technologien) und knapp über 13 Prozent auf Kosmetik/Körperpflege. In sämtlichen Geschäftsfeldern konnten prozentuell zweistellige Wachstumsraten erzielt werden. Henkel CEE - für die Business-Steuerung von 31 Ländern in Zentral- und Osteuropa sowie Zentralasien-Kaukasus, inklusive Türkei, verantwortlich - beschäftigte 2007 insgesamt 10.000 Mitarbeiter, rund 900 davon in der Wiener Konzernzentrale.
Die umsatzstärksten Länder-Märkte waren Russland (Anteil am Gesamtumsatz: 18,8 Prozent), Polen (13,7 Prozent), die Türkei (12,2 Prozent), Österreich (9,0 Prozent) sowie Ungarn (7,8 Prozent). Mag. Günter Thumser, Präsident der Henkel CEE: „Die größten Wachstumsraten konnten wir in Rumänien (+ 36,5 Prozent), in der Ukraine (+ 35,3 Prozent) und in Russland (+ 30,6 Prozent) verzeichnen. Was mich besonders freut: In Österreich haben wir im abgelaufenen Jahr mit dem Plus von 6,4 Prozent die 200-Millionen-Euro-Umsatzschwelle überschritten.“
Investitionsoffensive in 2008
Rund 150 Millionen Euro wird die Henkel CEE im laufenden Jahr in der Region investieren. So eröffnet das Unternehmen im Bereich Bautechnik in Russland gleich zwei neue Fabriken, drei zusätzliche Werke stehen hier für die Ukraine, Rumänien und Kasachstan auf der Agenda. Weitere Großprojekte stellen eine Waschmittelproduktion in Ankara (Türkei) sowie neue Verwaltungsgebäude in Budapest, Sofia, Bukarest, Bratislava und Belgrad dar. Doch auch in Wien-Erdberg wird das Werk, das 2007 mit der Rekord-Tonnage von 197.700 (+ 15 Prozent versus 2006) bilanzierte, sukzessive ausgebaut. So investiert Henkel unter anderem in seine Flüssigproduktion und in die Palettierungsanlage. Insgesamt über 13 Millionen Euro fließen 2008 in den Standort Wien.
Innovationen mit Fokus „Nachhaltigkeit“
Neben kräftigem Investment in die regionale Infrastruktur des Unternehmens setzt Henkel verstärkt auf Innovationen, die einer „Performance based on Sustainability“ entsprechen. Das reicht vom Persil mit Niedrigtemperatur-Aktivator, das schon bei energiesparenden 20° Celsius seine Wirkkraft entfalten kann, bis hin zu neuartigen Wärmedämmungen und Thermoisolierungen, die im Zuge des Baubooms in Osteuropa immer wichtiger werden. Henkel CEE-Präsident Mag. Günter Thumser: „Gerade angesichts dramatisch steigender Rohstoff- und Energiepreise wird es immer wichtiger, die Innovationstätigkeit mit dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu verknüpfen.“ Über ein ganz besonders Weg weisendes Projekt wird für den Standort Wien-Erdberg mit den Wiener Linien verhandelt. So bestünde die Möglichkeit, in einem ersten Schritt den gesamten Fertigwarentransport vom Werk im Stadtzentrum ins Henkel-Zentrallager nach Wien-Meidling mit Hilfe der so genannten „Güterbim“ auf die Straßenbahn bzw. die Schiene zu verlagern. Ersparnis: 25 LKW-Transporte täglich. In einem 2. Schritt könnte schließlich auch die Rohstoff- und Verpackungsmaterialanlieferung ins System eingebunden und damit von der Straße auf die „Güterbim“ gebracht werden.
Henkel Central Eastern Europe (CEE) im Überblick
Die Henkel CEE ist für 31 Länder verantwortlich: Neben Österreich sind dies Albanien, Armenien, Aserbeidschan, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Estland, Georgien, Kasachstan, Kirgisien, Kroatien, Lettland, Litauen, Mazedonien, Moldawien, Mongolei, Montenegro, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tadschikistan, Tschechien, die Türkei, Turkmenistan, Ukraine, Ungarn, Usbekistan und Weißrussland.
Henkel CEE ist in Mittel- und Osteuropa eine starke Nummer 2 im Waschmittelbereich sowie die Nummer 1 bei Klebstoffen und Haarkosmetik. Zu den bekanntesten Henkel-Marken zählen Ceresit, Fa, Loctite, Pattex, Persil und Schwarzkopf.