Die Jury

Aus über 140 eingereichten Arbeiten von jungen Designern und Designerinnen wurden fünf Nominierte gekürt. Die dafür verantwortliche internationale Expertenjury – Vorsitzende Tulga Beyerle, Mitbegründerin von section a. und der Wiener Design Week, James G. Skone, Professor für Design an der Universität für Angewandte Kunst Wien, Wladyslaw Pluta, Professor für Design an der Universität für Bildende Künste Krakau, und Katarina Hubova, Direktorin des Slowakischen Designcenters – entschied sich für den 1985 in Ungarn geborenen Designer Rajmund Domán als Henkel Art.Award.-Preisträger 2007.

Nachwuchstalente mit überzeugenden Ideen

Zitat aus der Jurybegründung: „Basis unserer Entscheidung für die fünf Nominierungen war die Überzeugung, dass wir in der Auswahl eine Bandbreite des aktuellen Industriedesigns zeigen wollten, die der zeitgenössischen Situation in Europa entspricht. Aus den vielen verschiedenen Einreichungen haben wir einerseits Beispiele professionellen, klassischen Industriedesigns in die engere Auswahl gezogen, aber auch Nachwuchstalente mit überzeugenden Ideen und solche mit freieren, spielerischen oder poetischeren Ausdrucksformen im Design. In jeder Entscheidungsrunde wurde immer wieder Tiefe und Bestand des Entwurfs, Qualität sowohl in ästhetischer wie auch funktionaler Hinsicht diskutiert. In einigen Einreichungen interessierte uns auch ganz konkret das Potential eines grundsätzlich neuen Zugangs zu bekannten Gestaltungsaufgaben oder gesellschaftlichen Fragen.

Rajmund Domán mit seinem Coffee Maker

Die finale Frage, wer mit dem Henkel Art.Award. 2007 ausgezeichnet werden soll, wurde einhellig beantwortet: Rajmund Domán aus Ungarn. Zum einem ist das vorgestellte Produkt (der tragbare Coffee Maker) in jeder Hinsicht schlüssig und überzeugend – von Idee, über Gestaltung bis zur Präsentation. Außerdem wollten wir bewusst einen jungen Designer zu einem Zeitpunkt in seinem Leben fördern und ermutigen, an dem diese Förderung größt mögliche Wirkung zeigt.“