Bewegung und Gesundheit
Gesundheit und ein aktives Leben sind bei Henkel ganz wesentliche Gründe für den Erfolg unseres Unternehmens. Viele MIT-Kinderprojekte rund um die Welt bestätigen außerdem die Tatsache, dass sportliche Betätigung bei Kindern und Jugendlichen das Selbstbewusstsein und die Kreativität stärken. Deswegen ist Sport wichtig, um Menschen zusammen zu bringen. Im Rahmen des Henkel Smile-Programms unterstützen wir insbesondere Sportarten, die viele Menschen erreichen.
Auch Gesundheitsvorsorge hat bei Henkel eine sehr hohe Priorität. In der fortschreitend globalisierten Welt steigt die Zahl von Menschen, die sich auch bei akuter Krankheit keine medizinische Versorgung leisten können. Darum unterstützt Henkel Projekte, die eine medizinische Versorgung zum Ziel haben. Weltweit fördert Henkel Projekte zur Betreuung/Behandlung, Vorbeugung und Rehabilitation.
Fußball für einen guten Zweck
Ein gutes Sehvermögen ist nicht angeboren, sondern muss trainiert werden. Die meisten Kinder üben ihre Sehkraft im alltäglichen Leben, ohne dass sie dazu angeregt werden müssten. Kinder mit Sehschwächen jedoch benötigen dringend spezielle Anleitungen und Ermutigungen. Daher unterstützen Henkel Eastern Europe und das Henkel Smile-Programm den Verein “Contrast”, der Frühförderung für hochgradig sehbehinderte und blinde Kinder in Österreich anbietet. In einem ganz besonderen Projekt in Zusammenarbeit mit der österreichischen Fußball-Bundesliga sammelte Henkel Gelder für Contrast: Ein gigantisch großes Fan-T-Shirt hängt im Stadionbereich und für jede darauf geleistete Unterschrift spendete Henkel einen Euro.
Unterkünfte für kleine Tuberkulose-Patienten
Das Instituto Especializado De Salud Del Niño, das Nationale Institut für die Gesundheit des Kindes in Lima, Peru, ist das wichtigste Behandlungszentrum für peruanische Kinder mit Lungenkrankheiten. Seit 1999 wird ein schrecklicher Anstieg von Tuberkulose-Patienten mit Resistenzen gegen die medizinische Behandlung verzeichnet. Da besonders bei Kindern ein sehr hohes Risiko besteht, andere mit den behandlungsresistenten Tuberkulose-Varianten anzustecken, müssen die Patienten isoliert werden. Dank der Hilfe von Henkel konnte in Lima 2006 der erste isolierte Pavillon für die Unterbringung der erkrankten Kinder gebaut werden.
Clowndoctors – Lachen ist die beste Medizin
Kinder, die über sehr lange Zeit in einem Krankenhaus bleiben müssen, haben große Schwierigkeiten, das Leben zu genießen. Um diesen Kindern ein wenig bei der Stressbewältigung zu helfen und sie von den Behandlungen und Schmerzen abzulenken, wurde das Projekt “Clowndoctors” ins Leben gerufen. Speziell ausgebildete und als Clowns verkleidete Schauspieler besuchen regelmäßig das Kinderkrankenhaus in Bratislava, Slowenien, um mit den Kindern zu spielen. Durch Spiel, Spaß und Musik wollen die „Clowndoctors“ kleinen Krankenhaus-Patienten ihre oft langen und beschwerlichen Aufenthalte so angenehmen wie möglich machen. Die Besuche werden von den Kindern mit großer Freude erwartet. Wegen des großen Erfolgs des Projekts wollen die Henkel-Mitarbeiter in Slovenien den „Clowndoctors“ die Möglichkeit geben, auch in weiteren Krankenhäusern des Landes aktiv zu werden. Deswegen unterstützt Henkel das Projekt sowohl finanziell als auch mit Geschenken für die Kinder, mit Luftballons, T-Shirts oder Produktpaketen.
Ein neuer Inkubator
Henkel bemüht sich auch in der Türkei über verschiedene Projekte, das Leben von Kindern, die über längere Zeit in einem Krankenhaus bleiben müssen, etwas zu erleichtern. Eines dieser Projekte wird in der Stadt Gaziantep realisiert. Da das dortige Krankenhaus nicht ausreichend ausgestattet ist, müssen Neugeborene und „Frühchen“ häufig dasselbe medizinische Equipment teilen. Dadurch entsteht ein hohes Gesundheitsrisiko durch mögliche Infektionen. Henkel hat Gelder zur Verfügung gestellt, um neue medizinische Geräte zu kaufen, wie zum Beispiel einen Inkubator. Über ein anderes MIT-Projekt in der Türkei werden Spielzeuge an Kinderkrankenhäuser gespendet.
Schwimmen als Medizin
Henkel Korea ermöglicht einen Schwimmverein für autistische Kinder aus mittellosen Familien. Einem gemeinnützigen Behindertenzentrum wurden zu dem Zweck finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt. Wasser ist ein Element, dem gegenüber autistische Kinder besonders zugänglich sind. Schwimmen hat sich für diese Kinder als sehr positiv für ihre emotionale Entwicklung erwiesen. Soziale Interaktion mit anderen Menschen wird auf diese Weise gefördert. Außerdem unterstützen die Schwimmstunden die körperliche Fitness der Kinder. Engagierte Mitarbeiter von Henkel Korea nehmen inzwischen regelmäßig an dem Schwimmunterricht teil und kümmern sich um die Kinder.
Sportlicher Einsatz
Henkel Türkei gehörte mit der Marke Pritt zu den Haupt-Sponsoren der Meisterschaften für behinderte Menschen. „In der Türkei leben rund 7,5 Millionen Menschen mit Behinderungen“, begründet Mutlu Turpan, Leiter Personal und Corporate Communications (Henkel Türkei), das Engagement des Unternehmens. „Wir finden, dass Sport enorm dazu beitragen kann, das Selbstvertrauen dieser Menschen zu stärken und sie mehr in die Gesellschaft einzubinden.“ Ausgerichtet wurden die Meisterschaften von TESEYEV, dem türkischen Fonds für Behindertensport und -erziehung. Bereits seit 2003 unterstützt Henkel Türkei diesen Fonds. „So tragen wir dazu bei, dass viele Behinderte unterrichtet werden, ihr Alltag erleichtert und ihre Lebensqualität gesteigert wird“, so Mutlu Turpan.
Think Tank der Flying Doctors
Der Royal Flying Doctors‘ Service (RFDS), so die offizielle Bezeichnung der Organisation, sichert nach wie vor mit den fliegenden Ärzten die medizinische Versorgung in den spärlich besiedelten Regionen Australiens. Darüber hinaus unterstützt der RFDS auf vielfältige Weise die Aborigines, vor allem im Hinblick auf die Gesundheitsvorsorge für die Kinder. Dabei helfen Annette Matthews, Lauren Johnston und Eberhard Buse von Henkel Australia mit. „Henkel Australia leistet bereits seit 2003 finanzielle Unterstützung für mehrere Projekte, die wir gemeinsam mit den Flying Doctors ins Leben gerufen haben“, berichtet Lauren Johnston vom Personalmanagement des Unternehmens. „Wir sammeln Ideen und übernehmen das Projektmanagement. Unter anderem haben wir dafür gesorgt, dass die Mädchen und Frauen der Aborigines von einer Hausärztin betreut werden, da viele sich nicht von einem Mann untersuchen lassen wollen.“ Die Hausärztin betreut auch die werdenden Mütter, von denen einige selbst noch Teenager sind. „In Oodnadatta“, nennt Lauren Johnston ein weiteres Projekt, „bieten wir Kindern und Jugendlichen Workshops für darstellende Kunst an, um sie davon abzuhalten, vor lauter Langeweile Lösemitteln zu konsumieren. Wir haben auch dafür gesorgt, dass für die Aufführungen ein geeigneter Raum geschaffen wurde. Viele spielen jetzt in der Circus-Truppe mit.“
Babies im Gefängnis
George Pereira, Mitarbeiter von Henkel Malaysia, betreut gemeinsam mit anderen Helfern die Insassinnen des Kajang Women‘s Prison. Im Dezember 2004, als er das Frauengefängnis in Begleitung eines Kinderarztes und einer Hebamme besuchte, traf er dort 50 schwangere oder stillende Frauen an sowie 18 Kinder, die jünger als drei Jahre alt waren. Die Helfer brachten große Mengen von Babynahrung und Vitaminpräparaten mit. „Bislang habe ich diese Sachen immer im Supermarkt mit Mengenrabatt gekauft“, berichtet Pereira. „Aber nachdem die Preise deutlich gestiegen sind, habe ich verschiedene Pharmazie-Unternehmen angeschrieben und um Vorzugspreise gebeten. Von einigen habe ich schon Zusagen bekommen.“
Kein Geld für den Arzt?
Kindern und Bedürftigen hilft die „Ambergris Hopes Clinic“ in San Pedro, dem einzigen größeren Ort der Insel. Die medizinische Station, die bereits seit Jahren von der Henkel Mexicana gefördert wird, ist spezialisiert auf die Behandlung von Babys und Kleinkindern. 2005 besuchte Kirsten Figge, damals noch Mitarbeiterin der Henkel Mexicana, die Station: „Die beiden Ärzte, Daniel Gonzales aus Belize und Tina Kokkins aus Deutschland, untersuchen jeden, der medizinische Hilfe benötigt. Fast jede Nacht werden sie mehrfach gerufen. In der Regel müssen die Patienten nur die Materialkosten bezahlen, aber manche sind selbst dazu nicht in der Lage. Daher kann die Ambergris Hopes Clinic nicht kostendeckend arbeiten, obwohl die Ärzte sogar viele Rechnungen aus eigener Tasche zahlen.“ Kirsten Figge, inzwischen wieder bei Henkel in Düsseldorf, wird die medizinische Station mit Unterstützung der MIT-Initiative weiterhin fördern. Benötigt wird vor allem Geld für Verbrauchsmaterial, medizinische Geräte und für den Anbau eines Raumes, damit die Patienten auch während der Nacht fachkundig betreut werden können.