Kunst und Kultur

Kunst und Kultur vermitteln Enthusiasmus und Lebensfreude. Kreativität und Innovation sind wichtige Aspekte im sozialen Miteinander. Henkel unterstützt lokale Projekte an den verschiedenen Standorten. Darüber hinaus konzentrieren wir uns auf die Förderung von Kreativität, besonders jungen Menschen. Dazu unterstützen wir junge Künstlertalente.

Kunst und Kultur spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Kindern. Henkel fördert Projekte und Therapien, die in neuen Bahnen denken und Probleme auf kreative Weise angehen. Wir wollen das vermitteln, was unsere Mitarbeiter täglich leisten: Probiere etwas aus, sei kreativ und ermutige andere Menschen!

Theatervorführungen und Weihnachtsfeiern

Eine Gruppe freiwillig engagierter Mitarbeiter von Henkel Brasilien ist seit 2000 vielfältig aktiv. Sie unterstützt und organisiert kulturelle Aktivitäten an Schulen nahe den Henkel-Standorten sowie mehrere Spendenaktionen jährlich, um Gelder für kulturelle Ereignisse zu sammeln und dringend benötigte Materialien für Schulen zu beschaffen. 2005 fand zum Beispiel eine Spendenaktion für Bücher, Zeitschriften und Videos statt. An der Humboldt-Schule in Interlagos wurde ein Theaterstück namens “O Menino e o Macaco” realisiert und an weiteren Schulen wurden Weihnachtsfeiern für die Kinder organisiert.

Expedition in ein fernes Land

Deutsche Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus Neuss-Weckhoven erhielten dank Henkel die wunderbare Möglichkeit, ihr Sommerlager in St. Paul in Minnesota in den Vereinigten Staaten abzuhalten. Drei Wochen lang reisten die Jugendlichen, im Alter von 11 bis 18 Jahren, durch Minnesota. Sie wurden von den örtlichen Boy und Girl Scouts enthusiastisch empfangen und konnten sich einen guten Eindruck von dem Leben im Minnesota verschaffen. Neben vielen anderen Unternehmungen besuchten die deutschen Pfadfinder ein Baseball-Spiel, befuhren den Mississipi auf einem Raddampfer und trafen den Bürgermeister von St. Paul. Ohne die finanzielle Unterstützung durch die MIT-Initiative von Henkel wären den Jugendlichen diese Reise nicht möglich gewesen.

Traditioneller Tanz und Theater

Die Korkut Evirgen Grundschule in Istanbul hatte lange Zeit keinerlei finanzielle Möglichkeiten, ihren Schülern und Schülerinnen kulturelle und künstlerische Aktivitäten anzubieten. Henkel Türkei-Mitarbeiter Ahmet nahm sich des Problems an und erhielt mit Hilfe von MIT finanzielle Mittel für die Grundschule. Heute haben die Kinder eine neue Theaterbühne und eine kleine Bibliothek. Schon zwei Monate nach der Einweihung der neuen Bühne hatten die Schüler und Schülerinnen ihr erstes Theaterstück und Vorführungen traditioneller Tänze auf die Beine gestellt.

Don´t let them roam!

In der Slowakei unterstützt Henkel in Zusammenarbeit mit der Jednota COOP-Stiftung verschiedene Projekte mit dem Ziel, interessante künstlerische und bildende Freizeitaktivitäten für die Kinder der Umgebung anzubieten. Die kleinen Künstler erhalten die Möglichkeit, viele verschiedene kreative und künstlerische Beschäftigungen wie Fotographie, Malen, Töpfern oder kreatives Schreiben auszuprobieren. So oft wie nur möglich unterstützen „echte” Künstler die Kleinen dabei.

Shall we dance?

Für die kleinen und großen Zuschauer war jede Aufführung ein faszinierendes Erlebnis, denn dem Chicken Shed gelang es, nicht nur die Talente, sondern auch die Besonderheiten der jungen Schauspieler in einer harmonischen und bewegenden Inszenierung zusammenzuführen. So waren beispielsweise zahlreiche Elemente der Gebärdensprache anmutig in die Tanzszenen eingewoben. Auch zu den gesprochen Dialogen gab es jeweils ein Pendant in Gebärdensprache. Angesichts dieser bezaubernden Szenen war Lorena McDean, Mitarbeiterin von Henkel Limited und ehrenamtliche Förderin des Chicken Shed, aus ganzem Herzen stolz auf ihren Arbeitgeber. Denn mit einer großzügigen Spende hatte Henkel Limited dem festen Ensemble und den Theaterschülern ein intensives und aktives Gebärdensprache-Training erst ermöglicht.

Sicher im Safari Club

South Warren im US-Bundesstaat Michigan ist keine gute Gegend für Kinder. Die Menschen sind arm, Gewalt und Drogen sind allgegenwärtig. Aber nicht im Safari Club der Gospel Lighthouse Church. Hier treffen sich jeden Mittwochabend Kinder aus South Warren. Ein ehrenamtliches Team, in dem auch Yasmin Michalowicz, Prozessingenieurin der Henkel Technologies Produktion in Warren, und ihr Mann mitarbeiten, kümmert sich um die jungen Club-Besucher. Yasmin spielt zu Beginn jedes Treffens eine schrullige Wissenschaftlerin und hat dabei die Lacher auf ihrer Seite: „So gebe ich den Kindern, ohne dass sie es merken, eine fünf- bis zehnminütige Lektion in Chemie oder in einer der anderen Naturwissenschaften.“ Doch vor allem geht es den Betreuern des Safari Clubs darum, den Kindern den Unterschied zwischen richtig und falsch zu verdeutlichen. „Wir nehmen uns jede Woche ein Thema vor, das wir den Kindern mit Spielen, Sketchen, Puppenspielen, Liedern und Filmen nahe bringen“, berichtet Yasmin Michalowicz. Zum Beispiel das Thema Gruppenzwang. Als der Safari Club 2007 sein völlig veraltetes Beleuchtungs- und Soundsystem erneuern wollte, erhielt Yasmin Michalowicz über MIT die entsprechende Unterstützung.

Die Bretter, die die Welt bedeuten …

Was macht ein Theaterdirektor? Wie lernt ein Schauspieler seine Texte? Wie zaubert der Maskenbildner Falten und Runzeln in junge Gesichter und wie schafft es die Garderobenfrau, für jeden Schauspieler das richtige Kostüm parat zu haben? Diese und tausend andere Fragen stellte eine Kindergruppe, die einen Tag lang vor und hinter die Kulissen des Prager Nationaltheaters blicken durfte. Sogar die Präsidentenloge wurde den jungen Besuchern während des Rundgangs aufgeschlossen. Zum Abschluss trafen sie sich noch spät am Abend nach der Theatervorstellung mit den Schauspielern. Für die Kinder, die alle in Kinderheimen  leben, war es ein ganz besonderes Erlebnis. „Ein Tag ... im Theater“ wurde ihnen von der Henkel CR in Zusammenarbeit mit der Tereza Maxová Stiftung und dem Nationaltheater ermöglicht. Damit setzte Henkel CR seine Veranstaltungsreihe für Kinder aus Waisenhäusern fort. Den Auftakt machte 2003 „Ein Tag ... beim Friseur“. Damals hatte der preisgekrönte Starfriseur Libor Sula eine Kindergruppe mit den Finessen seines Handwerks vertraut gemacht.