23.03.2016  Wien

Wiener Werk zum bereits 13. Mal ausgezeichnet

Henkel ist wieder ÖkoBusinessPlan-Betrieb

Das Wiener Henkel-Werk für Wasch- und Reinigungsmittel wurde zum 13. Mal als ÖkoBusinessPlan-Betrieb ausgezeichnet. Die Stadt Wien hat dieses Programm 1998 ins Leben gerufen. Es unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung von umweltrelevanten Maßnahmen im Betrieb. Die Wiener Produktion ist das weltweit größte Flüssigwaschmittelwerk im Henkel-Unternehmensverbund.

Alfred Smyrek, Werksleiter Wien: „Henkel ist stets darum bemüht, Prozesse und Abläufe zu optimieren und so Ressourcen einzusparen. Die vielen guten Ideen aus unserer Produktion und der große Erfahrungsreichtum unseres Ingenieurwesens helfen mit, dass wir uns immer wieder für die ÖkoBusinessPlan-Auszeichnung bewerben können.“

Wie auch schon in den vergangenen Jahren stand auch bei den aktuell eingereichten Projekten die Ressourcenschonung in Bezug auf Energie, Abfall und Wasser im Mittelpunkt. „Wir haben die Lichtschaltkreise im Unternehmen optimiert und eine zeitbegrenzte Beleuchtung eingeführt“, erläutert Thomas Fuhrmann, SHEQ-Manager bei Henkel CEE in Wien, eine der erfolgreich umgesetzten Maßnahmen. „Zudem verwenden wir an unseren Abfülllinien Pressluftverfahren, die intervallgesteuert anstelle von permanent sind. Dadurch sparen wir ebenfalls Energie ein.“

Insgesamt reduzierte sich der Energieverbrauch des Wiener Henkel-Werkes, das 2015 mit 246.500 Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel einen Jahresrekord schaffte, in den vergangenen fünf Jahren (2010-2015) um knapp 37 Prozent. Der Wasserverbrauch ging im gleichen Zeitraum um rund 34 Prozent und das Abfallaufkommen um 29 Prozent zurück.

Das Umweltserviceprogramm der Stadt Wien zeichnete in diesem Jahr 133 Wiener Betriebe als ÖkoBusinessPlan-Betrieb aus. Umweltstadträtin Ulli Sima: „Ich freue mich, dass das Interesse an unserem Förderprogramm nach wie vor sehr groß ist.“

(V.l.n.r.) Thomas Fuhrmann (SHEQ-Manager Henkel CEE), Olga Pogodina (R&D Laundry & Home Care Henkel CEE) und Alfred Smyrek (Werksleiter Wien bei Henkel CEE) bei der feierlichen Preisverleihung mit Ing. Dr. Karin Büchl-Krammerstätter (Leiterin der Wiener Umweltschutzabteilung MA 22)