28.06.2017  Düsseldorf

Auszeichnung für Leichtbautechnologie auf dem Düsseldorfer Arbeitgebertag 2017

Henkel gewinnt Rheinischen Innovationspreis

Die Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V. (Unternehmerschaft Düsseldorf) hat Henkel den Rheinischen Innovationspreis 2017 verliehen. Das Geschäftsfeld Transport und Metall des Unternehmensbereichs Adhesive Technologies erhielt die Auszeichnung für die Entwicklung eines neuartigen Polyurethanharzes, das die Markteinführung einer faserverstärkten Kunststoff-Blattfeder im automobilen Leichtbau ermöglicht. Die Preisverleihung fand auf dem Düsseldorfer Arbeitgebertag im Van der Valk Airporthotel in Düsseldorf statt.

Mit dem Rheinischen Innovationspreis zeichnet die Unternehmerschaft Düsseldorf besonders innovative Ideen, Projekte und Produkte aller Unternehmensgrößen, Organisationen, Einrichtungen oder Einzelpersonen aus. Die unabhängige Jury besteht aus Entscheidern namhafter regionaler Unternehmen und beurteilt unter allen Teilnehmern nach den Kriterien Innovation, Nachhaltigkeit, Strategie und Systematik, Kreativität, Erfolgschancen am Markt und Performance.

„In diesem Jahr hat unsere Jury den Sieger des Rheinischen Innovationspreises nach teils neuen Auswertungskriterien gewählt. Die eingereichten Bewerbungen wurden nicht nur nach Kreativität und neuen Technologien, sondern auch nach konkreten Strategien und Systematiken bewertet, die Marktchancen und Markterfolg bestärken“, erklärte Christoph Sochart, Geschäftsführer der Unternehmerschaft Düsseldorf. „Die Materialentwicklung von Henkel und ihr erfolgreicher Einsatz im automobilen Leichtbau hat die Jury in den Bereichen Innovation, Nachhaltigkeit und Technologie und allen weiteren Kriterien überzeugt.“

Henkel Adhesive Technologies entwickelt und liefert eine Vielzahl hochwirksamer Lösungen an Klebstoffen, Dichtstoffen und Funktionsbeschichtungen für Automobilhersteller und Zulieferer weltweit. Einen Schwerpunkt bilden dabei Produkte und Technologien, die einen vermehrten Einsatz von Leichtbaumaterialien ermöglichen und so den Kraftstoffverbrauch und den Ausstoß von Kohlendioxid bei Autos senken. So hat ein moderner Pkw durchschnittlich 17 Kilogramm Henkel-Technologie an Bord.

Durch die Entwicklung des Zwei-Komponenten-Polyurethanharzes Loctite Max 2 hat Henkel den Einsatz faserverstärkter Kunststoffbauteile, so genannte Komposite, im Automobilbau weiter verbessert. Neben seinen herausragenden Materialeigenschaften härtet Loctite Max 2 extrem schnell aus und ermöglicht so den Einsatz für die Großserienproduktion in der Automobilindustrie. Die erste kommerzielle Anwendung ist eine hochleistungsfähige Komposit-Blattfeder, die Henkel in Zusammenarbeit mit dem Zulieferer Benteler SGL entwickelt hat. Diese von Benteler SGL produzierte Blattfeder kommt seit 2015 in der Hinterachse des aktuellen Volvo XC90 zum Einsatz. Sie ist 4,5 Kilogramm leichter als herkömmliche Stahlschraubenfedern und vergrößert durch ihre kompakte Bauweise das Kofferraumvolumen. Zudem trägt die Innovation zu einem verbesserten Fahrkomfort bei. Volvo setzt die Blattfeder deshalb mittlerweile bei allen Modellen seiner 90er Baureihe ein und wird die Technologie künftig auf weitere Baureihen ausrollen.

„Als traditionsreiches Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf sind wir natürlich sehr stolz auf den Gewinn des Rheinischen Innovationspreises“, erklärt Frank Kerstan, Global Program Manager für Komposittechnologien bei Henkel Adhesive Technologies. „Vor allem freuen wir uns darüber, dass wir die Jury mit einer vor Ort entwickelten innovativen Technologie überzeugen konnten, die ihre Leistungsfähigkeit in der Praxis bereits unter Beweis stellt. Wir arbeiten intensiv an weiteren Kompositanwendungen wie beispielsweise Räder, die das Fahrzeuggewicht weiter effektiv reduzieren und die Nachhaltigkeit verbessern werden.“

Weitere Informationen zur Henkel-Innovation im Video

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Rheinischer Innovationspreis 2017

3:22 Min.

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Das Henkel-Team mit dem Rheinischen Innovationspreis (von links): Frank Kerstan, Konrad Brimo, Andreas Niegemeier, Olaf Lammerschop, Wolfgang Lupp.

Verleihung des Rheinischen Innovationspreises (von links): Daniel Kleine, Standortleiter Henkel Düsseldorf, Markus Stolz, Metro AG und Mitglied der Innovationspreis-Jury, Jutta Zülow, Vorsitzende der Unternehmerschaft, Oberbürgermeister Thomas Geisel und Michael Grütering (ganz rechts), Hauptgeschäftsführer der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände und der Unternehmerschaft, mit dem Henkel-Team.

Die Henkel-Innovation Loctite Max 2 ermöglicht den Bau einer faserverstärkten Kunststoff-Blattfeder.

In den aktuellen Volvo-Modellen der 90er-Baureihen spart die Blattfeder 4,5 Kilogramm Gewicht im Vergleich zu herkömmlichen Stahlschraubenfedern.

Sebastian Hinz Henkel Adhesive Technologies Media Relations Headquarters, Düsseldorf/Germany +49-211-797-8594 press@henkel.com Download Visitenkarte Zu meiner Sammlung hinzufügen