23.11.2016  Düsseldorf

Technologische Expertise und umfassende Materialkenntnisse

Henkel entwickelt neue Lösungen für 3D-Druck

Der 3D-Druck ist eine schnell wachsende Technologie, die mittlerweile in fast allen Industriebereichen intensiv genutzt wird. Henkel Adhesive Technologies als weltweit führender Materiallieferant nutzt seine technische Kompetenz in der Entwicklung von Werkstoffen, um neue Materialien für den Bau von Funktionsprototypen und den Bereich der Additiven Fertigung im Markt einzuführen.

The 3D printed façade of the “Europe Building” in the old harbor area of Amsterdam

Mobile conference building in Amsterdam: The blue façade elements were designed by DUS Architects and manufactured with hotmelts from Henkel

3D printing applications

High-performing Henkel materials enable even complex 3D printing applications

Als einer der weltweit führenden Anbieter von Schmelz- und Hochleistungsklebstoffen, die auch bei kritischen Anwendungen wie in der Medizintechnik oder Elektronik zum Einsatz kommen, plant Henkel sein umfassendes Produktportfolio um neuartige lichthärtende Harze zu erweitern. Die Materialien sollen vor allem beim SLA/DLP-Druck eingesetzt werden und kommen 2017 auf den Markt. Schmelzklebstoffe des Unternehmens werden bereits heute schon für den 3D-Druck von funktionalen Anwendungen genutzt, beispielsweise für Möbel und Fassadenelementen von Gebäuden. Henkel arbeitet in diesem Bereich auch an weiteren neuartigen Filament- und Pulvermaterialien für die Verarbeitung in SLS- und FDM-Druckverfahren.

„Durch unser breites Materialportfolio und unsere große Kundenbasis in unterschiedlichen Industrien verfügen wir über den Zugang und die Möglichkeit, 3D-gedruckte Lösungen für alle Arten von funktionalen Anwendungen umzusetzen”, erklärt Mike Olosky, Corporate Senior Vice President und Global Head of Innovation bei Henkel Adhesive Technologies.

Seine Kompetenz im Bereich 3D-Druck demonstriert Henkel unter anderem durch die Partnerschaft mit dem niederländischen Architektur-Start-Up DUS Architects. Mit einem riesigen 3D-Drucker wird während des gemeinsamen Kanalhaus-Projektes bis 2017 eine Häuserfront samt Innenwänden aus 42 Einzelteilen gedruckt und errichtet.