22.03.2017  Düsseldorf

Zum Weltwassertag

Lebenselixier Wasser

Ob zum Duschen, Wäsche waschen, für die Produktion eines Handys oder einfach nur zum Trinken – Wasser wird überall gebraucht. In Zukunft noch mehr als heute: Experten schätzen, dass die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 auf neun Milliarden wächst.

Die Wasserressourcen der Erde sind ungleichmäßig verteilt und durch zunehmende Verschmutzung und Übernutzung bedroht. Schon jetzt sind etwa vier Milliarden Menschen im Verlauf eines Jahres mindestens einen Monat lang von Wassermangel betroffen. Damit Wasser weiterhin Menschenrecht bleibt und nicht zum Luxusgut wird, ist ein effizienter Umgang damit unabdingbar.

Henkel konzentriert sich darauf, den Wasserverbrauch während der Herstellung seiner Produkte zu reduzieren sowie Abwasser zu vermeiden. Zudem setzt das Unternehmen auf die Entwicklung von Produkten, die es seinen Kunden und Verbrauchern ermöglichen, eigene Beiträge zum Wassersparen zu leisten. Wasch- und Reinigungsmittel sowie Produkte für Kosmetik und Körperpflege von Henkel, die nach dem Gebrauch ins Abwasser gelangen, sind so entwickelt, dass sie die Gewässerqualität nicht beeinflussen. Das Abwasser aus industriellen Anwendungen wird mit modernen Technologien vorbehandelt und professionell entsorgt.

Jeder Unternehmensbereich leistet einen wichtigen Beitrag zu dem globalen Ziel von Henkel, bis 2020 30 Prozent weniger Wasser pro Produktionseinheit zu verbrauchen. Hier einige Beispiele:

Wasser sparen mit Dylon

Für den Färbevorgang einer Jeans mit Dylon wird mindestens 100-mal weniger Wasser als für die Herstellung einer neuen Jeans benötigt. Das bedeutet eine jährliche Einsparung von insgesamt 80 Milliarden Liter Wasser und entspricht beispielsweise dem Pro-Kopf-Jahresverbrauch an Trinkwasser von bis zu 3,9 Millionen Menschen in typischen Baumwollanbaugebieten.

„Be smarter. Save water”

Beauty Care hat mit den Marken Schauma, Fa und Theramed die Initiative „Be smarter“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Konsumenten zu zeigen, wie wichtig ein täglicher Wasserzugang ist und sie zu ermutigen, verantwortungsbewusst mit Wasser umzugehen. Ein durchflussbegrenzter Duschkopf ist zum Beispiel eine schnelle und einfache Maßnahme, um Wasser zu sparen. Mehr Infos: www.smarterinitiative.de

Wasser sparen mit Adhesive-Aeration-Technologie

Die Adhesive-Aeration-Technologie verwendet einen hochmodernen Klebstoffmischer, um kontrollierte Mengen an Luft zu einem Laminierklebstoff hinzuzufügen. So entsteht geschäumter Klebstoff, was bedeutet, dass weniger Produkt im Laminierprozess benötigt wird. Die Laminierung von fünf Millionen Quadratmetern Wellpappe (eine Produktionslinie) mit geschäumten Klebstoffen spart zudem in einem Jahr rund 30.000 Liter Wasser.