Energieeffizienz

Einfach. Energie. Effizient.

Wenn das Wort Energie fällt, denken die meisten Menschen sofort in großen Dimensionen – an Raketen im Weltall, das Stromnetz einer Stadt oder an Fabrikhallen, in denen täglich millionenfach Produkte hergestellt werden. Energie wird aber insbesondere im Alltag benötigt, etwa wenn ein Lichtschalter betätigt oder Wasser zum Duschen erhitzt wird. Zählt man alle großen und kleinen Handlungen zusammen und bedenkt die Anzahl der Menschen auf dieser Erde, entsteht ein enormer ökologischer Fußabdruck.

Der Schneeballeffekt lässt unseren Energieverbrauch zu einem zentralen Treiber umweltschädlicher Emissionen werden, die zu alarmierenden Veränderungen des Weltklimas führen. Deshalb sollte sich jeder der Auswirkungen seines Energieverbrauchs auf die Umwelt bewusst sein und aktiv versuchen, den eigenen Verbrauch zu senken und Energie effizienter zu nutzen. Denn ein effizientes Haushalten mit Energie ist auf globaler Ebene spürbar, in Form sinkender Lebenshaltungskosten, verbesserter Gesundheit von Millionen Menschen und letztlich der verringerten Auswirkungen des Klimawandels.

Das Ziel: Klimapositiv werden

Mit weniger mehr zu erreichen, also Produkte und Technologien zu entwickeln, die unsere Lebensqualität verbessern und gleichzeitig weniger Materialien und Ressourcen zur Herstellung benötigen, hat heute oberste Priorität. Der Ansatz von Henkel zur Energieeffizienz ist Teil einer umfassenden Nachhaltigkeits­strategie. Darunter fällt auch das Ziel, den geschaffenen Wert im Verhältnis zum ökologischen Fußabdruck der Geschäftstätigkeit, Produkte und Dienstleistungen bis 2030 zu verdreifachen und in der Produktion 50 Millionen Tonnen CO2 einzusparen. Dieses Ziel, dreimal effizienter zu werden, wird als „Faktor 3“ bezeichnet.

Henkel verfolgt auch die langfristige Vision, klimapositiv zu werden und einen aktiven und engagierten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Ein Weg, dieses Ziel zu erreichen, liegt in der Dekarbonisierung der Produktionsstätten und der Einsparung von Energie, indem herkömmliche Energiequellen durch erneuerbare Alternativen ersetzt werden. So wird bereits ein Großteil der Produktion mit Ökostrom betrieben, der in Windkraft- und Solaranlagen direkt am Standort erzeugt wird. Bis 2030 will das Unternehmen 100 Prozent seiner Energie aus erneuerbaren Energien beziehen.

Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette

Für alle Unternehmen gibt es Möglichkeiten, die Energieeffizienz in den einzelnen Phasen der Wertschöpfungskette zu optimieren. Damit Henkel die eigenen ehrgeizigen Ziele erreichen kann, erwartet das Unternehmen dies auch von seinen Lieferanten und Handelspartnern. Durch die Abstimmung mit energieverantwortlichen Lieferanten kann Henkel sicherstellen, dass Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette großgeschrieben wird.

Den größten Einfluss auf die Energieeffizienz hat Henkel in der Phase der Produktentwicklung. Um den Fußabdruck jedes einzelnen Produkts entlang der Wertschöpfungskette zu bestimmen, wurden mehr als 90 Prozent der Lebenszyklen von Henkel-Produkten ausgewertet. So können die Produkteigenschaften hinsichtlich des Ressourcen- und Energieverbrauchs optimiert werden – von der Beschaffung bis zur Auslieferung. Das Forschungs- und Entwicklungsteam von Henkel arbeitet zudem fortlaufend an der Weiterentwicklung der Verpackungen, um den Rohstoffverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren und möglichst viel recyceltes oder leicht recycelbares Material einzusetzen.

Henkel optimiert kontinuierlich seine Produktionsstandorte und -prozesse weltweit und entwickelt unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Standards länderspezifische Lösungsansätze. Weltweit betreibt Henkel 185 Produktionsstandorte, die alle daran arbeiten, bei gleichbleibend hoher Qualität und Sicherheit ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Eines der besten Beispiele: Das LEED-zertifizierte Werk in Ganesha („Leadership in Energy and Environment Design“).

Smarte Technologien in den Produktionsstätten können umfassende Daten erfassen, zum Beispiel wie sich das Wetter auf die Produktion auswirkt. Das vereinfacht die Identifikation von Produktionsphasen mit Optimierungsbedarf.

Smarte Technologien in den Produktionsstätten können umfassende Daten erfassen, zum Beispiel wie sich das Wetter auf die Produktion auswirkt. Das vereinfacht die Identifikation von Produktionsphasen mit Optimierungsbedarf.


Durch den Einsatz neuer Technologien kann auch die ökologische Bilanz der Produktionsprozesse enorm verbessert werden. Mit einem digitalen „Environmental Management System“ (EMS) können die Produktionswerke in Echtzeit auf globaler Ebene nachvollziehen, wie viele Rohstoffe und Energie pro Tag verbraucht werden. In der Produktion von Laundry & Home Care setzt Henkel zudem als erstes Unternehmen eine „Smart Home“ Wetterstation ein, die mit einer internen und einer externen Komponente Außentemperatur, Luftfeuchtigkeit und den relativen Luftdruck misst und mit produktionsinternen Daten verknüpft. So können Ressourcen wie Gas und Wasser deutlich effizienter und somit nachhaltiger verwendet werden.

Auch die Vertriebsstruktur lässt sich mithilfe neuer Technologien digital transformieren, um die weltweite Auslieferung der Produkte effizienter zu gestalten. Seit der vierten Revolution der Industrie, Industrie 4.0 genannt, ist die Fertigung so effizient, flexibel und intelligent wie nie zuvor. Durch Automatisierung, Sensorik, Datenaustausch und Echtzeit-Analytik wird die Ressourceneffizienz entlang der gesamten Produktionskette gesteigert.

Im Rahmen des Nachhaltigkeitsbotschafter-Programms plant Henkel Veranstaltungen auf der ganzen Welt, darunter Schulbesuche, bei denen ein umweltbewusster Umgang mit Energie vermittelt wird.

Im Rahmen des Nachhaltigkeitsbotschafter-Programms plant Henkel Veranstaltungen auf der ganzen Welt, darunter Schulbesuche, bei denen ein umweltbewusster Umgang mit Energie vermittelt wird.


Jeder Beitrag zählt

Der größte Teil des ökologischen Fußabdrucks von Produkten entsteht während ihrer Anwendung – bis zu 90 Prozent. Deshalb kommt den Verbrauchern bei der Steigerung der Energie-effizienz eine besondere Rolle zu. Henkel-Marken und -Technologien werden jeden Tag millionenfach in Industrie- und Konsumentenanwendungen eingesetzt. Das Unternehmen hat sich deshalb dazu verpflichtet, fortlaufend Produktinnovationen zu entwickeln, die Kunden und Verbrauchern bessere Leistungen bieten und gleichzeitig in der Produktion und Anwendung weniger energieintensiv sind. Aber auch die Verbraucher selbst sind in dieser Phase gefragt: Um das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit unseren endlichen Ressourcen zu steigern, bietet Henkel den Fußabdruckrechner an. Damit kann online ausgewertet werden, wie klimaverträglich der eigene Lebensstil auf ein Jahr gesehen ist. Seinen Mitarbeitern bietet Henkel darüber hinaus Programme zum Thema Umweltbewusstsein, die Möglichkeiten aufzeigen, wie sie im Alltag effizienter mit Energie haushalten können. Ein Beispiel ist das Nachhaltigkeitsbotschafter-Programm, in dem Mitarbeiter weltweit zum Thema Nachhaltigkeit geschult und dazu eingeladen werden, ihr Wissen in ihrem Umfeld zu teilen.

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