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Plastik – eine gemeinsame Verantwortung

Wie können wir einen verantwortungsvollen Umgang mit Kunststoff fördern?

Plastik überall: Ohne den praktischen Kunststoff läuft nichts. Seit Plastik seit den frühen fünfziger Jahren als Massenprodukt verkauft wird, hat die Menschheit 8,3 Milliarden Tonnen davon produziert. Mittlerweile sind die damit verbundenen Probleme unübersehbar: Zeitungen, TV-Dokumentationen und soziale Medien veröffentlichen schockierende Bilder und Berichte über Kunststoffabfälle im Meer. Der Kern des Problems besteht darin, dass in vielen Ländern die Sammlung und Verwertung von Abfällen nicht richtig funktionieren und auch nicht überall das Bewusstsein vorhanden ist, dass Müll nicht in die Natur gehört. Gleichzeitig dauert der biologische Abbau der meisten Kunststoffmaterialien Hunderte von Jahren. Umso wichtiger ist eine funktionierende Abfall- und Kreislaufwirtschaft für Materialien aus Kunststoff.

Warum Kunststoff?

Kunststoff ist inzwischen zum Standardmaterial für eine Vielzahl von Anwendungen geworden. Zum Beispiel ist Kunststoff das Material der Wahl für Verpackungen, da er eine Vielzahl von Funktionen erfüllt – von der Gewährleistung, dass die Produkte während des Transports und der Nutzung unbeschädigt bleiben bis hin zur Bereitstellung der richtigen Produktmenge, wann immer sie benötigt wird. Die Verwendung von Kunststoff für Verpackungen kann sogar den CO2-Fußabdruck während des Transports verkleinern, da er leichter ist als potenzielle Alternativen.

Kunststoffabfall verunreinigt die Natur

Nachdem das Produkt aufgebraucht ist, muss die leere Verpackung in das entsprechende Abfallsammelsystem gegeben werden, da Verpackungen grundsätzlich ordnungsgemäß entsorgt werden sollten. Leider ist der richtige Umgang mit Abfällen nicht in allen Teilen der Welt standardisiert und auch das Bewusstsein für den Umweltschutz ist unterschiedlich. Darüber hinaus gibt es nicht in jedem Land wirksame Systeme zur Abfallwirtschaft. So kann Kunststoffabfall die Natur verunreinigen und seinen Weg in Gewässer und Ozeane finden. Im Laufe der Zeit wird das entsorgte Material durch Sonne, Regen/Wasser und Wind beeinflusst. Langfristig kann Kunststoff zu sogenanntem Mikroplastik werden.

Kreislaufwirtschaft vorantreiben

Wegen seiner einzigartigen Eigenschaften sei ein Verbot von Kunststoffen keine realistische Lösung, argumentieren führende Umweltorganisationen. Der beste Weg, das Kunststoffproblem zu lösen, ist vielmehr eine Anpassung unserer Lebensart an ein System der Kreislaufwirtschaft – in welchem alle verwendeten Materialien entweder wiederverwendet oder immer wieder recycelt werden können. Dadurch fallen in der Wirtschaft keine wesentlichen Abfälle mehr an, Ressourcen werden geschont und die Umweltbelastung wird reduziert. Zwei Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit der Ansatz der Kreislaufwirtschaft Erfolg hat: Erstens müssen die Hersteller die Wiederverwendbarkeit und Recyclingfähigkeit der von ihnen gewählten Materialien während der Designphase berücksichtigen, und zweitens müssen öffentliche Recyclingsysteme vorhanden sein, wie etwa der „Grüne Punkt“ in Deutschland.

  

Gemeinsam stark

Henkel engagiert sich aktiv in mehreren Initiativen, die den Fortschritt hin zu einer Kreislaufwirtschaft vorantreiben. So beteiligen wir uns beispielsweise an der New Plastics Economy, einer Initiative der Ellen MacArthur Foundation, die die Experten aus verschiedenen Branchen zusammenbringt, um an Innovationen zu arbeiten, die die Wertschöpfungskette für Kunststoffe verändern. Wir arbeiten auch mit der Plastic Bank zusammen, einem Sozialunternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, das Plastikmüllproblem in den Ozeanen zu bekämpfen und gleichzeitig Chancen für Menschen in Armut zu schaffen. Im Rahmen der Partnerschaft werden Plastik-Sammelcenter in Haiti errichtet. Die lokale Bevölkerung kann dort gesammelten Plastikabfall abgeben und gegen Geld oder Sozialleistungen eintauschen. Das gesammelte Plastik wird recycelt und steht dann zum Einsatz in Produktverpackungen von Henkel zur Verfügung.

Cooperation with the Plastic Bank: The plastic that is collected by local communities is sorted and processed, and then integrated into recycling value chains as Social Plastic®. Henkel has now included some of this recycled plastic in 25,000 bottles for its laundry and cleaning products.

Neben diesen Partnerschaften haben wir uns ehrgeizige Ziele für nachhaltige Verpackungen gesetzt. Diese sind Teil unserer ganzheitlichen Strategie, die auf der Förderung einer Kreislaufwirtschaft basiert. Mit diesem Ansatz leben wir unser Engagement, unserer Verantwortung als Hersteller von Konsumgütern gerecht zu werden – und an der Lösung des Kunststoffproblems unseres Planeten mitzuwirken.

Thorsten Leopold, Leiter Internationale Verpackungsentwicklung Reiniger, erzählt im Video, wie Henkel nachhaltige Verpackungen entwickelt und einsetzt, eine Kreislaufwirtschaft vorantreibt und welche Rolle Partnerschaften dabei spielen:

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Nachhaltige Verpackungen bei Henkel

2:10 Min.

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