04.05.2026  Wien

Henkel Construction: Bauchemie-Lösungen aus einer Hand

Aus Strategie nachhaltig wie nie

„Nachhaltigkeit ist in der Bauwirtschaft längst kein Imagefaktor mehr, sondern ein entscheidender wirtschaftlicher Erfolgshebel“, betont Reinhard Bischof, Country Manager Construction in Österreich und ergänzt: „Unsere Bauchemie-Marken Ceresit und Cimsec zeigen seit Jahren, wie ökologische Verantwortung, industrielle Skalierung und Marktanforderungen erfolgreich zusammengeführt werden können.“ 

Der Henkel-Manager nennt drei zentrale Gründe, warum er die Nachhaltigkeitsstrategie der Bauchemie-Sparte von Henkel heute als eine der umfassendsten der Branche betrachtet: CO2 Reduktion, Kreislaufwirtschaft und Gesundes Bauen und Wohnen.

Systematische CO₂-Reduktion statt Nischenlösungen

Ceresit und Cimsec verfolgen einen konsequenten Ansatz: Nachhaltigkeit wird nicht über separate „Öko-Linien“ abgebildet, sondern durch die schrittweise Umstellung der gesamten Produktion durch den Einsatz von CO₂-reduzierten Zementen mit geringerem Klinkeranteil, die – laut Cradle-to-Gate-Analysen der Zementhersteller – einen niedrigeren CO₂-Fußabdruck aufweisen als herkömmlicher CEM-I-Zement. Diese Umstellung erfolgt ohne Einbußen bei Qualität oder Leistungsfähigkeit, was vor allem für professionelle Anwender und Ausschreiber entscheidend ist. 

Kreislaufwirtschaft als wirtschaftlicher Effizienzfaktor

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die konsequente Integration von Kreislaufwirtschaft in Verpackung und Produktion. Die markentypischen ECO-Kübel bestehen heute zu mindestens 62 Prozent aus post-consumer recyceltem Kunststoff (PCR) und sind vollständig recyclingfähig. Bestrebungen in absehbarer Zeit schrittweise alle Kunststoffverpackungen auf PCR umzustellen, laufen mit Hochdruck.

Das schont nicht nur Ressourcen, sondern reduziert auch den CO₂-Fußabdruck entlang der Wertschöpfungskette – bei gleichbleibender Stabilität und Logistikfähigkeit der Gebinde.

Parallel dazu konnte Henkel durch gezielte Maßnahmen in seinen Bauchemiewerken die Produktionsabfälle seit 2010 um rund 73 Prozent reduzieren. Reinhard Bischof ist überzeugt: „Nachhaltigkeit wird damit zu einem Kosten- und Effizienztreiber, nicht zu einem Zusatzaufwand.“

Fokus auf gesundes Bauen als Wettbewerbsfaktor

Neben Klima- und Ressourcenschutz adressieren Ceresit und Cimsec gezielt den Bereich Gesundheit und Arbeitssicherheit – ein zunehmend relevantes Thema in der Bauwirtschaft. Viele Produkte sind VOC-arm*, tragen das GEV-Emissionslabel EC1 bzw. EC1 PLUS und erfüllen damit höchste Anforderungen an die Luftqualität von Innenräumen. Zusätzlich reduziert die Low-Dust-Technologie die Staubentwicklung beim Anmischen um bis zu 75 Prozent. 

Nachhaltigkeit mit Mehrwert für Markt und Kunden

Sowohl Ceresit als auch Cimsec verbindet ökologische Ziele konsequent mit konkreten Kunden-Vorteilen für Verarbeiter, Handel und Bauherren. Reinhard Bischof: „Wir vermarkten nachhaltige Rezepturen nicht als Premium-Option, sondern diese sind neuer Standard im Kernsortiment. Das erleichtert Entscheidungsprozesse bei Ausschreibungen, insbesondere im öffentlichen Bereich, und unterstützt Auftraggeber bei der Erfüllung regulatorischer Vorgaben.“

Für den Handel ergibt sich ein klarer Vorteil: Nachhaltige Verpackungen und emissionsarme Produkte stärken das Umweltprofil der Marken am Point of Sale, ohne die Sortimentskomplexität zu erhöhen. Für Verarbeiter wiederum bleiben Verlässlichkeit, Performance und einfache Verarbeitung gewahrt – ein entscheidender Faktor für die Akzeptanz nachhaltiger Produkte am Markt.

Weiterführende Informationen und Details zu Produkten und Nachhaltigkeits-Initiativen finden Sie unter: Nachhaltigkeit - Ceresit sowie Nachhaltigkeit bei CIMSEC.

 

*VOC = Volatile Organic Components = Flüchtige Organischen Verbindungen