20.02.2014  Düsseldorf

Henkel erreicht Finanzziele 2013

Starke Geschäftsentwicklung in schwierigem Umfeld

  • Gutes organisches Umsatzwachstum: +3,5%
  • Wechselkurseffekte beeinflussen Umsatz: 16.355 Mio. Euro (-0,9%)
  • Bereinigtes betriebliches Ergebnis: +7,8% auf 2.516 Mio. Euro
  • Bereinigte EBIT-Marge: +1,3 Prozentpunkte auf 15,4%
  • Bereinigtes Ergebnis je Vorzugsaktie wächst zweistellig: +10,0%*
  • Dividendenvorschlag: +28,4% auf 1,22 Euro je Vorzugsaktie

„2013 war ein sehr erfolgreiches Jahr für Henkel. In einem herausfordernden und wettbewerbsintensiven Marktumfeld haben wir unsere Finanzziele erreicht und deutliche Fortschritte bei der Umsetzung unserer Strategie bis 2016 gemacht“, sagte Kasper Rorsted, Vorsitzender des Vorstands. „Alle drei Unternehmensbereiche sind erneut profitabel gewachsen und haben ihre Marktanteile ausgebaut. Zu unserem insgesamt guten organischen Umsatzwachstum haben alle Regionen beigetragen. Dabei zeigten unsere Wachstumsmärkte wie in den Vorjahren eine sehr starke Entwicklung. Allerdings machten sich hier die zum Teil erheblichen Währungsabwertungen stärker bemerkbar.“

Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2014 sagte Rorsted: „Das wirtschaftliche Umfeld bleibt schwierig; insbesondere der Einfluss negativer Wechselkurseffekte wird vor allem im ersten Halbjahr weiter spürbar sein. Angesichts dieser Rahmenbedingungen spielt die stetige Vereinfachung und Verbesserung unserer Prozesse und Strukturen auch zukünftig eine wichtige Rolle, um noch flexibler und effizienter zu werden. Zudem verfolgen wir weiter konsequent die Umsetzung unserer Strategie, um unsere ambitionierten Finanzziele 2016 zu erreichen.“

„Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2014 ein organisches Umsatzwachstum zwischen 3 und 5 Prozent. Für die bereinigte EBIT-Marge rechnen wir mit einem Anstieg auf etwa 15,5 Prozent und für das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie mit einem Zuwachs im hohen einstelligen Bereich“, fasste Rorsted die Finanzziele für 2014 zusammen.

Zur vorgeschlagenen Erhöhung der Dividendenquote sagt Rorsted: „Wir wollen unsere Aktionäre an der erfolgreichen Entwicklung von Henkel stärker teilhaben lassen. Eine deutlich verbesserte Profitabilität und eine starke finanzielle Position erlauben uns eine Anhebung der Ausschüttungsquote von bisher rund 25 Prozent auf 30 Prozent für 2013. Zukünftig soll diese Quote zwischen 25 und 35 Prozent des um Sondereinflüsse bereinigten Jahresüberschusses nach nicht beherrschenden Anteilen betragen. Dadurch wird weder unser strategischer Handlungsspielraum beeinflusst, noch ändert sich damit die konservative finanzielle Grundausrichtung von Henkel.“

Umsatz- und Ergebnisentwicklung 2013

Der Umsatz im Geschäftsjahr 2013 blieb mit 16.355 Mio. Euro leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Organisch, das heißt bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen/Divestments, zeigte der Umsatz mit 3,5 Prozent eine gute Steigerungsrate. Dieses Wachstum war sowohl preis- als auch mengengetrieben und beschleunigte sich im Jahresverlauf. Während das organische Wachstum im ersten Halbjahr bei 3,2 Prozent lag, erhöhte es sich im zweiten Halbjahr auf 3,8 Prozent.

In allen Unternehmensbereichen konnte der Umsatz organisch gesteigert werden, die Marktanteile in den relevanten Märkten wurden weiter ausgebaut. Der Unternehmensbereich Laundry & Home Care zeigte ein starkes organisches Umsatzplus von 5,7 Prozent. Ein gutes organisches Umsatzwachstum von 3,0 Prozent erreichte der Unternehmensbereich Beauty Care. Der Unternehmensbereich Adhesive Technologies erzielte mit 2,7 Prozent ebenfalls ein gutes organisches Wachstum.

Das um einmalige Erträge, einmalige Aufwendungen sowie Restrukturierungsaufwendungen bereinigte betriebliche Ergebnis stieg um 7,8 Prozent von 2.335 Mio. Euro auf 2.516 Mio. Euro. Zu dieser Verbesserung trugen alle Unternehmensbereiche bei. Das berichtete betriebliche Ergebnis (EBIT) lag bei 2.285 Mio. Euro nach 2.199 Mio. Euro im Vorjahr.

Die bereinigte Umsatzrendite (EBIT-Marge) stieg um 1,3 Prozentpunkte von 14,1 Prozent auf 15,4 Prozent. Die berichtete Umsatzrendite lag bei 14,0 Prozent nach 13,3 Prozent im Vorjahr.

Das Finanzergebnis verbesserte sich um 68 Mio. Euro auf -113 Mio. Euro. Dies geht insbesondere auf die Verbesserung der Nettofinanzposition sowie auf ein verbessertes Kurssicherungsergebnis zurück. Darüber hinaus verringerte sich der Nettozinsaufwand aus Pensionsverpflichtungen. Die Steuerquote lag bei 25,2 Prozent nach 24,4 Prozent im Vorjahr.

Der bereinigte Jahresüberschuss nach nicht beherrschenden Anteilen stieg gegenüber dem Vorjahr um 12,1 Prozent von 1.573 Mio. Euro auf 1.764 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss erhöhte sich um 6,5 Prozent von 1.526 Mio. Euro auf 1.625 Mio. Euro. Nach Abzug nicht beherrschender Anteile in Höhe von 36 Mio. Euro erreichte der Jahresüberschuss 1.589 Mio. Euro (Vorjahr: 1.480 Mio. Euro).

Das Ergebnis je Vorzugsaktie (EPS) stieg von 3,42 Euro auf 3,67 Euro. Bereinigt lag es bei 4,07 Euro gegenüber 3,63 Euro im Vorjahr. Vor Anwendung von IAS 19 revised betrug der Wert des Vorjahres 3,70 Euro. Verglichen damit legte das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie um 10,0 Prozent zu.

Vorstand, Aufsichtsrat und Gesellschafterausschuss schlagen der Hauptversammlung eine um 28,4 Prozent erhöhte Dividende je Vorzugsaktie von 1,22 Euro (Vorjahr: 0,95 Euro) und eine um 29,0 Prozent höhere Dividende je Stammaktie von 1,20 Euro (Vorjahr: 0,93 Euro) vor. Die Ausschüttungsquote würde damit bei 30,0 Prozent liegen.

Das Verhältnis von Netto-Umlaufvermögen zum Umsatz verbesserte sich erneut deutlich und liegt mit 2,3 Prozent um 1,5 Prozentpunkte unter dem Niveau des Vorjahres. Die Nettofinanzposition wurde zum 31. Dezember 2013 von einer Nettoverschuldung in eine Nettogeldanlage in Höhe von 959 Mio. Euro gewandelt. Die Nettoverschuldung zum 31. Dezember 2012 belief sich auf 85 Mio. Euro.

* Bei Anwendung von IAS 19 revised im Vorjahr beträgt das Wachstum 12,1 Prozent.

Diese Information enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung der Henkel AG & Co. KGaA beruhen. Mit der Verwendung von Worten wie erwarten, beabsichtigen, planen, vorhersehen, davon ausgehen, glauben, schätzen und ähnlichen Formulierungen werden zukunftsgerichtete Aussagen gekennzeichnet. Diese Aussagen sind nicht als Garantien dafür zu verstehen, dass sich diese Erwartungen auch als richtig erweisen. Die zukünftige Entwicklung sowie die von der Henkel AG & Co. KGaA und ihren Verbundenen Unternehmen tatsächlich erreichten Ergebnisse sind abhängig von einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten und können daher wesentlich von den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen. Verschiedene dieser Faktoren liegen außerhalb des Einflussbereichs von Henkel und können nicht präzise vorausgeschätzt werden, wie z.B. das künftige wirtschaftliche Umfeld sowie das Verhalten von Wettbewerbern und anderen Marktteilnehmern. Eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen ist weder geplant noch übernimmt Henkel hierzu eine gesonderte Verpflichtung.

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