07.03.2014  Düsseldorf

Zum Weltfrauentag: Förderung von Frauen bei Henkel

Flexibel ans Ziel

Morgen ist Weltfrauentag – und das zum 103. Mal! Anlass genug, um den Dialog rund um das wichtige Thema der Förderung von Frauen in Führungspositionen weiter zu forcieren. Und um zurückzublicken, wo wir heute schon stehen.

In Deutschland ist das Thema der Frauenförderung längst in der Gesellschaft und der Wirtschaft angekommen. „Unternehmen können es sich heute nicht mehr leisten, auf das hohe Potenzial von qualifizierten Frauen zu verzichten – und haben dementsprechend die Rahmenbedingungen und Karrieremöglichkeiten verbessert“, meint auch Personalvorstand Kathrin Menges.

Henkel hat den Anteil von Frauen in Führungspositionen in den letzten Jahren konsequent erhöht und nimmt heute mit rund 32% an weiblichen Führungskräften eine führende Position unter deutschen Unternehmen ein. „Doch das ist für uns kein Grund, uns zu zurückzulehnen“, erklärt Kirsten Sánchez Marín, Leiterin Global Diversity von Henkel. „Unser Ziel ist es, den Anteil um jährlich ein bis zwei Prozentpunkte weiter zu erhöhen.“ Ein wichtiger Hebel dafür ist Work-Life Flexibility: Flexible Arbeitsbedingungen sind eine Investition in die Zukunft und betreffen nicht nur Frauen.

Henkel steht im ständigen Dialog mit den Mitarbeitern, aber auch mit anderen Unternehmen, um das Thema weiter voranzutreiben und ist daher unter anderem Mitglied der Unternehmensinitiative Charta der Vielfalt, in der sich zahlreiche Führungskräfte von Henkel als „Role Model“ engagieren: „Die Initiative ist ein weiterer Schritt zu einem global agierenden Unternehmen, das beste Beschäftigte finden und motivieren will“, sagt Georg Baratta, Corporate Senior Vice President Laundry & Home Care. Für ihn sind flexible Arbeitsbedingungen ein Schritt zur Steigerung von Produktivität und Zufriedenheit. Baratta legt zum Beispiel regelmäßig einen Tag Home Office bei seiner Familie in Wien ein. Dahinter steht die Erkenntnis, dass es nicht in erster Linie um Anwesenheit am Arbeitsort geht, sondern darum, die entsprechende Leistung zu erfüllen – also Präsenzkultur durch Leistungskultur zu ersetzen. „Wir müssen lernen, Performance objektiv zu bewerten – unabhängig davon, wann und wo sie geleistet wird“, bestätigt auch Anke Schneider, Finance Director im Bereich Klebstoffe.

Auch wenn bereits viel in Richtung Gleichstellung umgesetzt wurde, ist der Weltfrauentag keineswegs obsolet. „Wir sind noch nicht da, wo wir sein könnten. Es ist unbestritten, dass es immer noch Hindernisse für Frauen gibt, Top-Führungspositionen zu erreichen. Der Weltfrauentag ist ein guter Anlass, um den Dialog zu diesem wichtigen Thema weiter voranzutreiben – gerade auch vor dem Hintergrund, dass die Bedingungen für berufstätige Frauen weltweit sehr unterschiedlich sind“, sagt Kathrin Menges.

Ausführliche Statements von Henkel und weitere Informationen zur Unternehmensorganisation Charta der Vielfalt finden Sie hier.