16.10.2014  Berlin

Henkel bei CSR-Konferenz in Berlin

Wissenschaft trifft Wirtschaft zum Thema „Innovationen für mehr Nachhaltigkeit“

Wie lässt sich der Dialog über Nachhaltigkeit zwischen Unternehmen und Investoren verbessern? Wie kann eine führende Konsumgütermarke glaubwürdig zum Thema Nachhaltigkeit kommunizieren? Das sind nur zwei der vielen Fragen, die Nachhaltigkeitsexperten und Wissenschaftler aus aller Welt bei der CSR-Konferenz an der Berliner Humboldt-Universität am 8. und 9. Oktober diskutierten.

Renata Casaro und Jean-Baptiste Santoul bei CSR-Konferenz in Berlin

Zum Thema „Investors and Sustainability“ diskutierten Robert Eccles (Harvard Business School), James Dymond (SAP), Katherine Garrett-Cox (Alliance Trust), Jvan Gaffuri (RobecoSAM) mit Renata Casaro (Leiterin von Investor Relations bei Henkel), Ingo Speich (Union Investment) und Toby Webb (Innovation Forum).

Die Konferenz stand unter dem Motto „Innovating for Sustainability“ und der Frage, wie sich das vorhandene Wissen zu organisations- und produktbezogenen Innovationen mit den Initiativen im Bereich Corporate Social Responsibility kombinieren lässt. Im Plenum und in 32 parallelen Diskussionsrunden widmeten sich die Teilnehmer unter anderem den Themen nachhaltige Produktinnovationen, Investoren und Nachhaltigkeit sowie verantwortliches Lieferketten-Management. Zu den Rednern dieser Veranstaltung, bei der Vertreter von international führenden Business Schools, angesehene Nachhaltigkeitsexperten wie John Elkington, Wirtschaftsvertreter und Investoren zusammenkamen, gehörten auch Renata Casaro, Leiterin von Investor Relations bei Henkel, und Jean-Baptiste Santoul, Geschäftsführer Laundry & Home Care für Henkel Frankreich.

In einem Workshop zu nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen ging Santoul näher auf die Herausforderungen ein, die sich in Bezug auf Nachhaltigkeit für eine führende Konsumgütermarke stellen. Um den Aspekt der Nachhaltigkeit glaubwürdig zu integrieren und zu kommunizieren, sei es wichtig, zu verstehen, was für den Konsumenten relevant ist, keine Kompromisse bei der Produktleistung zu machen und die Verbraucher mit entsprechender Kommunikation zu nachhaltigem Verhalten anzuregen. Die Zusammenarbeit mit externen Ökosiegeln könne dazu einen Beitrag leisten.

In der Diskussionsrunde „Investors and Sustainability“ betonte Casaro die Bedeutung von Nachhaltigkeit, um Wert zu schaffen, und erklärte, wie das Thema Nachhaltigkeit in den Innovationsprozess bei Henkel integriert ist. „Jede Innovation leistet einen Beitrag zu unseren Nachhaltigkeitszielen”, sagte Casaro. „Mit dieser Verpflichtung, nachhaltig zu wirtschaften und mehr Wert zu schaffen, einer soliden Nachhaltigkeitsstrategie und unserer Erfolgsbilanz steigern wir weiter unsere Relevanz für Investoren und Kapitalmärkte.“

Bis 2030 will das Unternehmen den geschaffenen Wert im Verhältnis zum ökologischen Fußabdruck der Geschäftstätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen verdreifachen. Die anwesenden Investoren bestätigten, wie wichtig es sei, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit zu verbinden, und betonten, dass ein Nachhaltigkeitsmanagement mit Fokus auf Innovationen und Wertsteigerung zur Attraktivität eines Unternehmens beitrage.

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