29.12.2014  Düsseldorf

Ideenmanagement bei Henkel

Aktive Mitarbeit

Ideenmanagement spielt bei Henkel eine wichtige Rolle und wird ständig weiterentwickelt. Auch für die Mitarbeiter hat es einen hohen Stellenwert: Etwa 4.000 Verbesserungsvorschläge werden jährlich in Deutschland eingereicht.

Alles begann mit einem einfachen Vorschlag im Jahr 1942: Herr Peter Evertz hatte die Idee, die Borsten der Standardbesen, die in der Produktionsanlage verwendet wurden, durch selbst hergestellte Borsten aus Gummiabfällen zu ersetzen – mit einer höheren Belastbarkeit und einer längeren Lebensdauer von sieben Monaten. Diese Idee fand Anklang und ebnete den Weg für die Ideen der Mitarbeiter.

Für Henkel ist das Management der Ideen seiner Mitarbeiter immer noch von entscheidender Bedeutung, um die strategischen Unternehmensziele und die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und die Wettbewerbsfähigkeit zu maximieren. Deshalb hat Henkel 1972 eine Abteilung für das Ideenmanagement ins Leben gerufen. Diese befasst sich mit den Vorschlägen, die durch Henkel-Mitarbeiter zur Verbesserung der Prozesse, zur effizienten Nutzung von Ressourcen und zum Schutz von Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz eingereicht werden.

Das Ideenmanagement wird von den Mitarbeitern sehr gut angenommen. Ihr Engagement zeigt sich durch eine beeindruckende Anzahl von Beiträgen, besonders in Deutschland: Ungefähr 4.000 Vorschläge werden jedes Jahr eingereicht, von denen zwei von drei Ideen tatsächlich umgesetzt werden. Interessant ist auch, dass die Mehrheit der umgesetzten Vorschläge mindestens eins der sechs definierten Nachhaltigkeitsfelder von Henkel stärkt und die Erreichung der gesetzten Unternehmensziele für das Jahr 2016 unterstützt.

Henkel-Mitarbeiter werden fortlaufend motiviert, sich aktiv in die Innovationsprozesse einzubringen und Henkel als Arbeitsplatz zu verbessern. „Uns ist es wichtig, dass unsere Mitarbeiter die stetigen Verbesserungsprozesse als Chance begreifen, ihre Arbeit zu erleichtern und ein angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen“, sagt Bodo Wagner, Leiter der Klebstoffproduktion für Konsumenten, Handwerk und Bau in Europa. Holger Traugott, Key Account Manager im Corporate Idea Management bei Henkel, fügt hinzu: „Neben dem ökonomischen Wert, der durch die Ideen unserer Mitarbeiter geschaffen wird, sollte man die positiven Nebeneffekte nicht unterschätzen, die sich für den Sicherheitsschutz, die Auswirkungen auf die Umwelt und die Unternehmenskultur ergeben, dadurch dass die Mitarbeiter ihre Erfahrung und Innovationsfähigkeit einbringen.

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