10.06.2015  Düsseldorf

3. Deutscher Diversity Tag

Vielfalt statt Einfalt

Missverständnisse, aufwändige Abstimmungen, ein hohes Konfliktpotenzial – interkulturelle Teams werden oft mit Problemen verbunden. Dabei bringt kulturelle Vielfalt viele Vorteile.

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???gallery.open.slideshow??? Die Impro-Gruppe Clamotta eröffnete die Veranstaltung

Die Impro-Gruppe Clamotta eröffnete die Veranstaltung zum 3.Deutschen Diversity Tag bei Vodafone in Düsseldorf.

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Die rund 100 Vertreter der Unternehmen tauschten sich über Interkulturalität im Unternehmen aus.

???gallery.open.slideshow??? Prof. Dr. Klaus J. Bade, Migrationsforscher, Publizist und Politikberater

Prof. Dr. Klaus J. Bade, Migrationsforscher, Publizist und Politikberater, sprach über die Herausforderungen von kultureller Vielfalt.

Um vorhandene Vorurteile zu überwinden, hat gestern deutschlandweit der 3. Deutsche Diversity Tag stattgefunden. An diesem Tag mobilisiert der Verein „Charta der Vielfalt“ Unternehmen und Institutionen dazu, sich öffentlich für mehr Vielfalt in Wirtschaft und Gesellschaft einzusetzen.

Eine der zahlreichen Aktionen fand in Düsseldorf statt: Unter dem Motto „Vielfalt statt Einfalt“ trafen sich gestern rund 100 Vertreter der 15 größten Wirtschaftsunternehmen der Region Rhein-Ruhr auf dem Vodafone Campus. Die Teilnehmer tauschten sich bei Vorträgen, Diskussionen und in interkulturellen Trainings über die Bedeutung von Interkulturalität und das Mitarbeiter aus unterschiedlichen Nationen aus. Das klare Ergebnis: Diversity ist insbesondere im internationalen Umfeld ein großer Wettbewerbsvorteil.

Die Zusammenarbeit von Menschen unterschiedlicher Nationalitäten war auch zentrales Thema des Beitrags von Gastredner Prof. Dr. Klaus J. Bade, Migrationsforscher, Publizist und Politikberater. „Deutschland braucht Einwanderung und deshalb ein ‚Welcome to Diversity’“, so Bade. „Aber Kulturangst blockiert noch vielfach die Willkommenskultur."

Für Henkel ist kulturelle Vielfalt ein zentrales Thema. „Unsere Geschäfte sind global, wir sind mit Marken und Technologien auf der ganzen Welt vertreten und beschäftigen Mitarbeiter auf über 120 Nationen in mehr als 75 Ländern“, sagt Sonja Kuch, Global Diversity & Inclusion bei Henkel. „Alleine in Düsseldorf arbeiten Kolleginnen und Kollegen aus über 60 Nationen. Kulturelle Vielfalt im Arbeitsumfeld und damit verbunden eine wertschätzende Unternehmenskultur ist daher etwas, was wir aktiv fördern.“