15.09.2015  Düsseldorf

Open Innovation bei Henkel

Die Zukunft des Waschens

Wie entwickelt Henkel erfolgreiche Innovationen? Neben zentralen Forschungslabors und regionalen Forschungs- und Entwicklungsstandorten in allen Regionen der Welt setzt Henkel auf den „Open Innovation“-Ansatz, also die Zusammenarbeit mit externen Partnern und Experten. Zwei Beispiele für solche Projekte: der Wissenschaftsbeirat des Unternehmensbereichs Laundry & Home Care und die Kooperation mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen.

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Die Wissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Schwaneberg und Dr. Ljubica Vojcic (rechts) von der RWTH Aachen forschen mit der Henkel-Biotechnologin Dr. Daniela Herbst an den Enzymen der Zukunft.

Die Wissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Schwaneberg und Dr. Ljubica Vojcic (rechts) von der RWTH Aachen forschen mit der Henkel-Biotechnologin Dr. Daniela Herbst an den Enzymen der Zukunft.

???gallery.open.slideshow??? Laundry & Home Care Technology Advisory Board

Das Technology Advisory Board des Unternehmensbereichs Laundry & Home Care, hier mit den Henkel-Experten Prof. Dr. Thomas Müller-Kirschbaum (links) und Dr. Michael Dreja (rechts): Prof. Dr. W. Richtering, Prof. Dr. R. Palkovitz, Prof. Dr. U. Schwaneberg, Prof. Dr. A. Böker, Prof. Dr. H. Gröger, Prof. Dr. T. Hellweg, PD Prof. Dr. D. Krautwurst und Prof. Dr. A. Fery (v.l.).

Universitäten, Forschungsinstitute, Lieferanten und Kunden einbinden – das ist ein wichtiger Teil der Forschungs- und Entwicklungsstrategie von Henkel, um Innovationen, die sich an aktuellen Trends orientieren, auf den Markt zu bringen. So rief der Unternehmensbereich Laundry & Home Care im Jahr 2009 das so genannte Technology Advisory Board ins Leben – ein Gremium aus acht international anerkannten Top-Wissenschaftlern aus allen für die eigene Forschung und Entwicklung relevanten Fachgebieten. Henkel arbeitet mit diesen Experten sowohl bei der Recherche und Bewertung von wissenschaftlichen Trends als auch bei der Einschätzung zukünftiger Konsumentenbedürfnisse und Anforderungen an Wasch- und Reinigungsmittel zusammen. In diesem Jahr standen dabei unter anderem Themen wie Verkapselungstechniken, Wechselwirkungen von Polymeren und Tensiden oder die Wirkung von Duftrezeptoren im Fokus.

Ein weiteres Beispiel für die enge Zusammenarbeit von Henkel mit externen Forschungspartnern ist die Kooperation mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. Das Konzept heißt „Henkel Innovation Campus for Advanced Sustainable Technologies“ – kurz HICAST. In diesem Innovationscampus wird gemeinsam an den Wasch- und Reinigungsmitteln der Zukunft geforscht, mit dem Ziel, noch ressourcenschonendere und leistungsstärkere Produkte zu entwickeln. Henkel investiert mehrere Millionen Euro in die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit vier Professoren aus den Bereichen Chemie und Biotechnologie. Dabei geht es um die Erforschung neuer und nachhaltiger Rohstoffbasen und völlig neuer Wirkstoffe. Das gilt auch für neue Enzyme. Leistungsstarke Enzyme unterstützen in Waschmitteln, Maschinengeschirrspülmitteln und neuerdings auch in Handgeschirrspülmitteln die Reinigungsleistung, gerade bei niedrigen Temperaturen. Häufig kann gleichzeitig der Einsatz klassischer Inhaltsstoffe wie Tenside reduziert werden. So werden Energie- und der Ressourcenverbrauch deutlich gesenkt.