06.04.2016  Düsseldorf

Neuartige Technologie von Henkel

Inkompatible Kunststoffe schweißen

Ob im Automobilbau, in der Medizintechnik oder bei Haushaltsgeräten – überall kommen eine Reihe von Kunststoffkombinationen zum Einsatz. Um die Materialien dauerhaft miteinander zu verbinden, werden unterschiedliche Fügetechnologien angewendet. Ein seit Jahrzehnten bewährtes Verfahren ist das Schweißen. Das Problem: Bislang können nur Kunststoffe mit ähnlichen Eigenschaften miteinander verschweißt werden.

Ein Expertenteam von Henkel Adhesive Technologies hat nun ein neuartiges Verfahren entwickelt, das auch das Schweißen einer Vielzahl bislang inkompatibler Kunststoffe ermöglicht. Dabei wird mit einer speziellen Dosiertechnik ein kompatibilisierender Haftvermittler auf Kunststoffmaterialien und -komponenten aufgetragen. Danach können die Materialien mit allen marktüblichen Schweißmaschinen gefügt werden. Die Technologie bietet große Potenziale zur Verbesserung von Prozessen und Produktionsverfahren in unterschiedlichen kunststoffverarbeitenden Industrien und kann darüber hinaus auch beim Schweißen kompatibler Kunststoffen verwendet werden.

Weitere Informationen zum Schweißen inkompatibler Kunststoffe finden Sie hier.