06.07.2016  Düsseldorf

Seit 70 Jahren prägt Henkel den Klebstoffverband IVK

Klebstoffe „Auf der Höhe der Zeit“

Der Industrieverband Klebstoffe hat anlässlich seines 70. Geburtstages die Chronik „Auf der Höhe der Zeit“ vorgestellt – eine Nachkriegsgeschichte der deutschen Klebstoffindustrie, die maßgeblich und erfolgreich von Henkel geprägt wurde. Das Buch beschreibt auf 190 Seiten die Entwicklung von der Gründung eines Fachverbandes bis hin zu einer Industrie, die heute eine weltweit führende Position hat.

Nach früheren Zusammenschlüssen, die bis 1894 dokumentiert sind, gründeten im Jahr 1946 zwölf Hersteller einen gemeinsamen Verband, den heutigen Industrieverband Klebstoffe e.V. (IVK) – 70 Jahre danach gehören ihm 129 Unternehmen an.

Die deutsche Klebstoffindustrie hat sich in dieser Zeit eine global führende Position erarbeitet, mit Henkel als weltweit größten Lösungsanbieter für Klebstoffe, Dichtstoffe und Funktionsbeschichtungen. Es gibt heute kaum einen Industriezweig, der nicht auf den Einsatz dieser innovativen und prozesssicheren Verbindungstechnik setzt. Wenn es darum geht, verschiedene Werkstoffe unter Erhalt ihrer Eigenschaften langzeitbeständig miteinander zu kombinieren, ist die Klebtechnik unverzichtbar.

Der IVK hat diese Entwicklung stetig mitgeprägt. Henkel stellte seit 1946 alle Präsidenten des Verbandes und war mit zahlreichen Mitarbeitern aktiv in den IVK-Fachgremien. Aktuell ist Boris Tasche, bei Henkel Leiter Transaction Services Adhesive Technologies, IVK-Präsident.

Verfasst wurde die Chronik „Auf der Höhe der Zeit“ von Peter Fäßler – Geschichtsprofessor an der Paderborner Universität. Er lässt wichtige Persönlichkeiten wie Konrad Henkel oder ehemalige IVK-Vorsitzende wie Arnd Picker als Zeitzeugen zu Wort kommen. Sie vermitteln außergewöhnliche Einblicke in die Geschichte des Verbandes. Historische Dokumente, von denen viele aus dem Henkel-Archiv stammen, ergänzen das Werk. Das bei Springer erschienene Werk kostet 46,99 Euro als E-Book und 59,99 Euro als Hardcover.