16.09.2016  Düsseldorf

Eine Zeitreise durch 140 Jahre Unternehmensgeschichte

140 Jahre Erfolg mit Marken und Technologien

Kluge Innovationen, ambitionierte Ziele und eine klare Strategie sind die Basis des wirtschaftlichen Erfolgs und nachhaltigen Wachstums von Henkel – seit 140 Jahren. Alles begann 1876 mit einer Drei-Mann-Firma, die Fritz Henkel zusammen mit zwei Geschäftspartnern in Aachen gründete. Von einer klaren Vision und Innovationsgeist getrieben feierte das Unternehmen nur zwei Jahre später mit „Henkel’s Bleich-Soda“ seinen ersten großen Markenerfolg – auch über die deutschen Ländergrenzen hinweg. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine historische Reise…

Den internationalen Markt im Blick

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It all started in 1876 with a three-man firm, which Fritz Henkel founded with two business associates in Aachen.

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Three years after its launch in 1907, Persil was made available in New York.

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On January 29, 1913, Henkel built its first production subsidiary in Basel-Pratteln, Switzerland.

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By 1937, Henkel had production sites in 11 European countries – for example a laundry factory in Herent, Belgium.

Henkel ist heute ein globales Unternehmen mit 170 Produktionsstandorten in 55 Ländern; mehr als 85 Prozent des Umsatzes werden außerhalb von Deutschland erzielt. Besonders Dr. Konrad Henkel, Enkel des Firmengründers und ab 1961 Vorsitzender der Geschäftsführung, prägte diese internationale Entwicklung: Denn er war es, der mit seinem Amtsantritt das Auslandsgeschäft stärkte und das vorrangig auf dem deutschen Markt tätige Familienunternehmen zu einem internationalen Konzern entwickelte.

Doch die Anfänge der Internationalisierung reichen bis in die frühen Unternehmensjahre zurück: Bereits ab 1878 verkaufte Fritz Henkel seine Waschmittel im Ausland – zu Anfang noch Absätze, die sich aus dem Erfolg von „Henkel’s Bleich-Soda“ wie von selbst ergaben. Das Potenzial schnell erkannt startete Henkel bald darauf den gezielten Vertrieb mit eigenen Reisekaufleuten und schloss Verträge mit ausländischen Firmen, die Henkel-Produkte importieren und auf den jeweiligen Märkten einführen sollten. So war zum Beispiel Persil nur drei Jahre nach der Einführung 1907 auch in New York erhältlich. Zunächst nur auf den Vertrieb fokussiert wurde wenige Jahre später auch die Produktion auf andere Länder erweitert: Auf den 1913 ersten ausländischen Produktionsbetrieb in der Schweiz folgten bis 1937 weitere Standorte in elf europäischen Ländern – von Norwegen bis Ungarn. Die erste Tochtergesellschaft außerhalb Europas Grenzen wurde 1951 in Südafrika gegründet.

Ein attraktives Investment

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???gallery.open.slideshow??? Henkel’s first preferred share

Henkel’s first preferred share from 1985.

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Flotation of Henkel’s preferred shares on October 11, 1985: Dr. Konrad Henkel (center) with his nephews Dr. Jürgen Manchot (left) and Dipl.-Ing. Albrecht Woeste.

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1986: Henkel’s first public annual general meeting: report of CEO Prof. Dr. Dr. Helmut Sihler.

Um das Wachstum und die Internationalisierung weiter voranzutreiben, entschied sich Henkel am 11. Oktober 1985 zu einem wichtigen Schritt: dem Börsengang. Und der erfolgreiche Expansionskurs des Unternehmens spiegelte sich auch in der Kursentwicklung der Aktie wider – bis heute. Aktionäre, die im Jahr 1985 bei der Emission der Henkel-Vorzugsaktie umgerechnet 1.000 Euro angelegt und die Dividenden (ohne Steuerabzug) wieder in die Aktie investiert haben, verfügten Ende 2015 über einen Depotwert von 34.171 Euro. Dies entspricht einer durchschnittlichen Verzinsung von 12,4 Prozent pro Jahr. Zum Vergleich: Der Dax erreichte im selben Zeitraum eine jährliche Verzinsung von 7,7 Prozent. Die Erfolgsgeschichte der Aktie geht einher mit der Entwicklung von Henkel: Der Umsatz stieg von umgerechnet 4,7 Milliarden Euro im Jahr 1985 auf 18,1 Milliarden Euro im vergangenen Geschäftsjahr.

Strategisch zugekauft – und das weltweit

Die Platzierung der Aktien verschaffte Henkel eine stärkere Finanzbasis und somit auch mehr Spielraum für Akquisitionen. Die bislang größte Übernahme in der Firmengeschichte war 2008 die Akquisition der Klebstoff- und Elektronik-Geschäfte von National Starch, die den Unternehmensbereich Adhesive Technologies bei Henkel entscheidend gestärkt haben. Weitere wichtige Akquisitionen, die die Entwicklung von Henkel in den vergangenen Jahrzehnten geprägt haben, sind die Übernahmen von Schwarzkopf (1995) und Loctite (1997). Erst im September 2016 übernahm Henkel den US-Wasch- und Reinigungsmittelkonzern The Sun Products Corporation – ein wichtiger Schritt für das Geschäft in Nordamerika. Denn Henkel ist damit nun die Nr. 2 auf dem nordamerikanischen Waschmittelmarkt.

Entdecken Sie weitere historische Meilensteine in unserer Zeitreise zum Jubiläum.