26.10.2016  Düsseldorf

Themenwoche: Nachhaltige Verpackungen

Verpackungen, die sich gewaschen haben

Das Waschpulver neigt sich dem Ende und reicht gerade noch für einen Waschgang. Glück gehabt. Eine neue Packung steht bereits im Schrank, aber wohin mit der alten leeren Verpackung? Ab in den Müll – und dann?

Vom Einkauf über die Anwendung bis zum Entsorgen – unsere Konsumenten treten mit uns über unsere Produkte in Kontakt. Verpackungen spielen daher eine wichtige Rolle, denn im Supermarkt regen sie oft durch ihr ansprechendes Design zum Kauf an. Wir wissen alle: Der erste Eindruck zählt! Dabei können Verpackungen viel mehr als nur gut aussehen. Sie garantieren Hygiene, erhalten die Produktqualität indem sie vor äußeren Einflüssen schützen, ermöglichen eine effiziente Logistik und bieten Platz für wichtige Verbraucherinformationen. Produkt und Verpackung ergänzen sich.

Pilotprojekt: Perwoll Wolle & Feines

Bevor das Waschmittel im Supermarkt jedoch in den Einkaufswagen wandern kann, durchläuft die Verpackung einen intensiven Prozess: von der Forschung und Entwicklung bis zur Produktion. So haben Verpackungs-Experten von Laundry & Home Care in einem Pilotprojekt gemeinsam mit dem Grünen Punkt und dem Verpackungshersteller ALPLA die Flasche für Perwoll Wolle & Feines nachhaltig optimiert. „Für die Perwoll-Verpackung haben wir erstmals 15 Prozent recyceltes Material aus dem Gelbe Sack eingesetzt. Das ist ein großer Schritt in Richtung nachhaltigerer Verpackungen und Kreislaufwirtschaft“, sagt Thorsten Leopold, verantwortlich für die Nachhaltigkeit von Verpackungen bei Laundry & Home Care

Nachhaltigkeit trifft Qualität

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Thorsten Leopold, responsible for sustainable packaging at Laundry & Home Care

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Franz Speer, Corporate Director Industry Affairs Laundry & Home Care

Nachhaltige Verpackungen? Klingt gut – doch bis man das finale Produkt in der Hand halten kann, setzen sich unsere Experten mit unterschiedlichen Herausforderungen auseinander: „Recyceltes Material hat oft andere Eigenschaften als Neuware. Aufgrund von Verunreinigungen im Abfallstrom kommt es zum Beispiel zu Verfärbungen und zu geruchlichen Belastungen“, beschreibt Leopold. „Bei der Perwoll-Flasche ist uns nach zweijähriger Entwicklungszeit gelungen, zusammen mit unseren Partnern ein recyceltes Material herzustellen, welches unseren hohen Ansprüchen an Ästhetik und Geruch der Verpackung gerecht wird. Wir sind stolz, mit diesem Projekt zu beweisen, dass Nachhaltigkeit und Premium-Produkte nicht im Widerspruch stehen.“

Dazu erklärt Franz Speer, Corporate Director Industry Affairs Laundry & Home Care: „Ziel einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft muss es sein, Märkte für recycelte Materialien zu entwickeln, die in verfügbarer Menge und Qualität den Neuwaren in nichts nachstehen und über den Preis noch ein Incentive bieten. Das wird die Hauptaufgabe des gerade startenden Transformationsprozesses sein. Unser Ziel ist es, in Zukunft in möglichst allen Produkten Rezyklat zu verwenden.“

Eine runde Sache

Der Einsatz recycelter Materialien ist ein wichtiger Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft. Kerngedanke der Kreislaufwirtschaft (Englisch: Circular Economy) ist, Materialien nach Ablauf der Produktnutzung zu erfassen, aufzubereiten und dann erneut in den Produktionsprozess einlaufen zulassen – das spart Ressourcen und schont das Klima.



For the first time in Germany, 15% recycled material was used for the packaging of Perwoll Wolle & Feines (Perwoll Wool & Delicates) - a big step towards sustainable packaging and a circular economy.

For the first time in Germany, 15% recycled material was used for the packaging of Perwoll Wolle & Feines (Perwoll Wool & Delicates) - a big step towards sustainable packaging and a circular economy.

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