21.05.2014  Düsseldorf

Thomsit lädt Schüler des Hans-Schwier-Berufskollegs ins Forum ein

Finaler Crashkurs vor der Abschlussprüfung

Der Besuch im Thomsit-Forum ist für die Bodenleger-Abschlussklassen des Gelsenkirchener Hans-Schwier-Berufskollegs inzwischen ein fester Termin im Jahreskalender. Bereits im fünften Jahr in Folge hatte Thomsit die Bodenleger-Aspiranten Anfang Mai eingeladen. Ziel der Kooperation mit dem Berufskolleg ist es, die jungen Nachwuchskräfte in einem finalen Crashkurs fit für die anstehende Abschlussprüfung zu machen.

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???gallery.open.slideshow??? Grundieren, Spachteln, Kleben – alle für den Bodenaufbau zentralen Themen wurden im Crashkurs in Theorie und Praxis behandelt.

Grundieren, Spachteln, Kleben – alle für den Bodenaufbau zentralen Themen wurden im Crashkurs in Theorie und Praxis behandelt.

???gallery.open.slideshow??? Thomsit Anwendungstechniker Stephan Otto (r.) stand in allen Praxisfragen Rede und Antwort.

Thomsit Anwendungstechniker Stephan Otto (r.) stand in allen Praxisfragen Rede und Antwort.

???gallery.open.slideshow??? Thomsit Anwendungstechniker Stephan Otto (r.) stand in allen Praxisfragen Rede und Antwort.

Thomsit Anwendungstechniker Stephan Otto (r.) stand in allen Praxisfragen Rede und Antwort.

???gallery.open.slideshow??? Das Verschweißen von PVC-Belägen gehörte zu den Schwerpunkten.

Das Verschweißen von PVC-Belägen gehörte zu den Schwerpunkten.

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Das Verschweißen von PVC-Belägen gehörte zu den Schwerpunkten.

???gallery.open.slideshow??? Das Verschweißen von PVC-Belägen gehörte zu den Schwerpunkten.

Das Verschweißen von PVC-Belägen gehörte zu den Schwerpunkten.

???gallery.open.slideshow??? Forbo-Anwendungstechniker Klaus Ackemann im Dialog.

Forbo-Anwendungstechniker Klaus Ackemann im Dialog.

???gallery.open.slideshow??? Forbo-Anwendungstechniker Klaus Ackemann im Dialog.

Forbo-Anwendungstechniker Klaus Ackemann im Dialog.

???gallery.open.slideshow??? Forbo-Anwendungstechniker Klaus Ackemann im Dialog.

Forbo-Anwendungstechniker Klaus Ackemann im Dialog.

???gallery.open.slideshow??? Mit großem Interesse und Eifer waren die Bodenleger-Azubis im Thomsit-Forum bei der Sache.

Mit großem Interesse und Eifer waren die Bodenleger-Azubis im Thomsit-Forum bei der Sache.

„So ein Tag bei der Industrie ist in jeder Hinsicht wertvoll“, sagt Max Roskosch (26). Letztlich sei es egal, so Roskosch weiter, ob man unter fachkundiger Anleitung und Beobachtung die Zeit erhält, beispielsweise elastische Beläge zu verschweißen – was Bestandteil der Prüfung sein kann – oder ob man den richtigen Einsatz von Spachtelmassen vertieft – was zumindest in NRW von den Prüfungen ausgeklammert ist. „Entscheidend sei“, so Roskosch, „von Profis angeleitet zu werden, die im Berufsleben allen Anforderungen gewachsen sind. Denn diese Informationen, Kniffe und Tricks werden mir demnächst sicherlich helfen.“

Wenn es soweit ist, wird Roskosch allerdings nicht Bodenleger, sondern in aufgesattelter Funktion in der Branche aktiv sein. Vorausgesetzt, alles verläuft nach Plan. Denn nach der Abschlussprüfung will der Nachwuchs-Profi zunächst ein Jahr intensiv in seinem erlernten Beruf arbeiten und von dem in dieser Zeit ersparten Geld eine Techniker-Ausbildung finanzieren.

Andere Pläne verfolgt Mark Lübbering, mit 19 Jahren der Jüngste im gesamten Jahrgang. Zum Bodenlegen kam er eher zufällig. „Eigentlich hatte ich mein damaliges Schulpraktikum bei einem Schreiner absolvieren wollen“, sagt Lübbering. „Doch mein bester Freund fragte, ob ich mit ihm zu einem Verlegebetrieb gehen wolle.“ Dabei blieb es. Gab es samstags etwas zu tun, half er schon als Schüler im Betrieb aus und als sich die Frage nach dem Erlernen eines Berufs stellte, wurden sich die Firma Heimdecor Fachhaus Huvers in Borken und der Azubi schnell einig.

„Von diesem Tag bei Thomsit nehme ich viel mit“, bilanziert auch Lübbering. „Es wurde noch einmal deutlich, wie wichtig es ist, Spachtelmassen vollständig durchtrocken zu lassen, ehe sie belegt werden. Außerdem habe ich heute im Verschweißen von PVC-Bahnen erheblich an Sicherheit gewonnen. Nun wird’s schon klappen.“

Auch Berufsschullehrer Christian Zwingler hält den Nutzen dieses Projekts für sehr hoch: „Durch dieses Angebot erhalten die Schüler die Gelegenheit, nicht nur uns Lehrer, sondern eben auch den Fachexperten der Industrie Fragen zu stellen und mit Anwendungstechnikern Verlegeprobleme zu diskutieren und von ihnen praktische Tipps einholen, um so letzte Unsicherheiten auszuräumen.“

An beiden Besuchstagen ist das wieder einmal gelungen. Anhand von Schadensfällen ging Thomsit-Techniker Wolfram Schreiner, der das Seminar leitete, eingangs auf die notwendige Sorgfalts-, Hinweis- und Prüfpflichten von Bodenlegern ein. Anschließend grundierten und spachtelten die Berufsschüler vorbereitete Bodenflächen. Dabei stellte Thomsit Anwendungstechniker Stephan Otto unter anderem die Bedeutung von Anrühr-, Verarbeitungs- und Trocknungszeiten verschiedener Ausgleichs-Technologien unter Berücksichtigung der raumklimatischen Verhältnisse heraus.

Im zweiten Teil übernahm Forbo-Anwendungstechniker Klaus Ackemann die Regie. Er widmete sich den Eigenschaften von PVC-Belägen, stellte das für die Verarbeitung geeignete Fachwerkzeug vor und demonstrierte fachgerechtes Zuschneiden. Danach nahmen alle Teilnehmer die Chance wahr, Beläge auf den zuvor gespachtelten Flächen selbst zu verlegen und zu verschweißen. Ackemann: „Ich habe den Eindruck gewonnen, dass der eine oder andere nun mit einem besseren und beruhigenden Gefühl zur Prüfung fahren wird.“

„Für uns ist diese Initiative ein aktiver Beitrag zur Nachwuchsförderung, den wir gerne wahrnehmen“, unterstreicht Thomsit Brand-Manager Ines Armbruster. Der Crashkurs ist Teil einer Kooperation, die Thomsit und das Hans-Schwier-Berufskolleg bereits 2010 vereinbart haben.

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