16.09.2015  Düsseldorf

Henkel-Lösungen verringern den ökologischen Fußabdruck von Fahrzeugen

Leichtbau und Klebstoffe revolutionieren die Automobilindustrie

Wenn sich diese Woche die Automobilbranche auf der IAA in Frankfurt trifft, stellen zahlreiche Hersteller neue spritsparende Modelle und Fahrzeuge mit komplettem oder teilweisem Elektroantrieb vor. Ein Schlüssel für ihren Erfolg ist die Leichtbauweise – und innovative Klebstoffverbindungen.

Die Hinterachse des neuen Volvo XC90 hat eine Querblattfeder aus gewichtssparendem Verbundwerkstoff. Benteler-SGL fertigt die Composite-Blattfeder für diese Hinterradaufhängung in Großserie unter Einsatz des Matrixharzsystems Loctite MAX von Henkel.

Verschärfte Regulierung und immer strengere CO2-Grenzwerte in Asien, Europa und den USA sind eine enorme Herausforderung für jeden Automobilhersteller: In der EU sollen Neuwagen bis 2020 nicht mehr als 95 Gramm CO2 je Kilometer ausstoßen. Um das zu schaffen, müssen der Kraftstoffverbrauch – und deshalb das Gewicht – reduziert werden. Letzteres gilt umso mehr für Elektroautos: Nur in extrem leichten Fahrzeugen können die leistungsstarken, aber schweren Batterien platziert werden, die erst attraktive Reichweiten von bis zu 500 Kilometern ermöglichen.

Da Automobile zuletzt eher größer als kleiner gebaut und mit immer mehr Technik bestückt wurden, bleiben nicht viele Möglichkeiten, das Gewicht zu verringern. Eine davon ist die Karosserie, die bis zu einem Viertel des Fahrzeuggewichts ausmacht. Noch haben Karosserien aus Leichtbau-Materialien wie Aluminium, verstärktem Stahl oder Carbonfaser einen Marktanteil von zehn Prozent, im Premiumsegment sind es aber bereits mehr als 50 Prozent. Experten von McKinsey gehen davon aus, dass sich Leichtbau bis 2030 in der Breite durchsetzen wird und einen weltweiten Markt mit einem Volumen von rund 300 Milliarden Euro bildet.

Moderne Hochleistungsklebstoffe haben ebenfalls das Potenzial, das Fahrzeuggewicht signifikant zu verringern (bis zu 15 Prozent). Schweißnähte werden zunehmend durch Klebeverbindungen, wie Henkel sie anbietet, ersetzt. Weitere Produkte von Henkel werden zur Schalldämmung an Fahrzeugen eingesetzt, wo sie beispielsweise schwere Bitumen-Matten ersetzen. Henkel-Beschichtungslösungen verbessern zudem den Korrosionsschutz und das Verschleißverhalten der Bauteile aus Leichtmetall.

Klebstofflösungen von Henkel haben sich für die Automobilindustrie zu einem Schlüsselfaktor für künftigen wirtschaftlichen Erfolg entwickelt. Gleichzeitig haben sie einen positiven Effekt auf den ökologischen Fußabdruck der Hersteller.