22.03.2016  Düsseldorf

Weltwassertag der Vereinten Nationen

Wasser sparen – heute und jeden Tag

Ob in der Produktion oder durch die Entwicklung nachhaltiger Produkte: Henkel reduziert seinen Wasser-Verbrauch kontinuierlich – allein in den vergangenen fünf Jahren um 23 Prozent. Der diesjährige Weltwassertag der Vereinten Nationen am 22. März stellt unter dem Motto “Wasser und Arbeitsplätze” die Bedeutung der Ressource für Wirtschaft und Beschäftigung weltweit in den Mittelpunkt.

Die Wasserressourcen der Erde sind ungleichmäßig verteilt und durch zunehmende Verschmutzung und Übernutzung bedroht. Eine der globalen Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung ist daher ein verantwortungsvoller Umgang mit dieser wichtigen Ressource. Die Reduktion von Wasser und Abwasser ist auch ein Fokusfeld der Nachhaltigkeitsstrategie von Henkel. Sie lautet im Kern: mit weniger Ressourcen mehr erreichen.

Fa production in Wassertrüdingen, Germany

Jede Minute füllt die Anlage im bayerischen Wassertrüdingen bis zu 350 Flaschen Duschgel ab. Dank der effizienten Reinigungsmethode zwischen den Abfüllungen spart diese Anlage pro Reinigungsvorgang mehr als 90 Prozent an Abwasser ein.

Ein Blick entlang der Wertschöpfungskette zeigt, dass bis zu 80 Prozent des ökologischen Fußabdrucks der Produkte von Henkel nicht bei der Herstellung, sondern während der Anwendung entstehen. Daher setzt das Unternehmen auf die Entwicklung von Produkten, die es seinen Kunden und Verbrauchern ermöglichen, eigene Beiträge zum Wassersparen zu leisten – von Waschmittel und Shampoo bis hin zu industriellen Technologien.

Nachfärben statt Neukaufen

Ein Beispiel sind die Textilfarben der Marke Dylon: Die leistungsstarke Farbtechnologie ermöglicht es, Textilien schnell und einfach ein neues Aussehen zu verleihen. Dylon trägt so zur Verlängerung des Lebenszyklus von Textilien bei, bei gleichzeitiger Reduzierung des Fußabdrucks. Der Vorteil im Bereich Nachhaltigkeit liegt daneben vor allem im verringerten Wasserverbrauch. Über 85 Prozent entfallen hier auf die wasserintensive Baumwollproduktion, insbesondere die Bewässerung der Baumwollfelder. Für den Färbevorgang einer Jeans mit Dylon wird mindestens 100-mal weniger Wasser als für die Herstellung einer neuen Jeans benötigt. Damit könnten jährlich insgesamt 80 Milliarden Liter Wasser eingespart werden. Dies entspricht beispielsweise dem Pro-Kopf-Jahresverbrauch an Trinkwasser von bis zu 3,9 Millionen Menschen in typischen Baumwollanbaugebieten.

Dylon fabric dye

Die Dylon-Textilfarben machen es möglich, Textilien in der Waschmaschine oder bei der Handwäsche ganz einfach umzufärben oder die Farben aufzufrischen.

Wasser sparen leichter gemacht

Ob beim Waschen oder Duschen – jeder einzelne kann im Alltag dazu beitragen, die knappe Resource Wasser zu schonen. Deshalb versucht Henkel durch gezielte Kommunikation einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Konsum zu fördern.

Schauma interactive resource calculator

Mit dem interaktiven Ressourcen-Rechner von Schauma kann jeder online ausrechnen, wie wie sich Wasser- und Energieverbrauch im Badezimmer sparen lassen.